Kulturwissenschaften II
Titel der Lehrveranstaltung/des Moduls:
Kulturwissenschaften II
Kulturwissenschaften II
Kennzahl der Lehrveranstaltungen/des Moduls:
vz.KWI02
vz.KWI02
Art der Lehrveranstaltung/des Moduls:
Pflichtfach (Integrierte Lehrveranstaltung)
Pflichtfach (Integrierte Lehrveranstaltung)
Niveau der Lehrveranstaltung/des Moduls laut Lehrplan:
1.Studienzyklus, Bachelor
1.Studienzyklus, Bachelor
Studienjahr:
1.Studienjahr
1.Studienjahr
Semester/Trimester, in dem die Lehrveranstaltung/das Modul angeboten wird:
2
2
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits:
4,00
4,00
Name des/der Vortragenden:
Prof. Dr. Wolfram
Prof. Dr. Wolfram
Lernergebnisse der Lehrveranstaltung/des Moduls:
Die Studierenden sind in der Lage, die historischen Implikationen des Begriffes Kultur in seiner vielschichtigen Diskursbezogenheit einzuordnen und beherrschen die Grundsätze der kulturwissenschaftlichen Themen Medien, Körper, Zeit, Raum, Gedächtnis und Identität nach Aleida Assmann. Sie kennen Bereiche wie New Historicism, Kulturtheorie, Kultursoziologie, Interkulturelle Kommunikation und den Einfluss der Religionen auf die Kultur. Die Learning Outcomes sind ? aufeinander aufbauend - Wissens- und Verstehenskompetenz, Applikations-, Abstraktions- sowie Interpretationskompetenz.
Die Kenntnisse der Studierenden bilden die Basis für die Entwicklung fächerübergreifender inhaltlicher Konzepte und damit auch für die Transferfähigkeit auf kulturelle Ereignisse, welche sie als KulturmanagerInnen planen und durchführen werden. Diese Transferkompetenz stellt das verbindende Element zwischen kulturwissenschaftlichen und kulturmanagerialen Themen dar und ist die Kernkompetenz, nachdem die Module Kulturmanagement I und II, sowie Kulturwissenschaft I, II und III absolviert wurden.
Innerhalb der drei Lehrveranstaltungen Kulturwissenschaften I - III lernen die Studierenden unterschiedliche Methoden und Zugänge der Kulturwissenschaften kennen. Sie lernen die historische Einordnung und strukturierte, kritisch Argumentationsweisen. Eine der Wissenssäulen bildet dabei das Verständnis für interkulturelle Perspektiven und kommunikationsimmanente Barrieren der verschiedenen Kulturdiskurse. Auch die Auseinandersetzung mit den Postcolonial Studies und dem Begriff des Kulturellen Gedächtnisses (Jan Assmann) gewinnen einen wichtigen Stellenwert vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass die Bewertung kultureller Artefakte und Handlungsweisen immer subjektiv ist und sich durch den sprachlichen Vollzug bereits einer in der Sprache selbst gewachsenen Bedeutungs- und Interpretationsweise Kenntnis sprachhistorischer Zusammenhänge ebenso von Bedeutung wie die inszenatorische Ritualpraxis in den verschiedenen Kulturen. Kultursoziologie und Ethnologie sind dabei wichtige Referenzgebiete.
Die Studierenden sind in der Lage, die historischen Implikationen des Begriffes Kultur in seiner vielschichtigen Diskursbezogenheit einzuordnen und beherrschen die Grundsätze der kulturwissenschaftlichen Themen Medien, Körper, Zeit, Raum, Gedächtnis und Identität nach Aleida Assmann. Sie kennen Bereiche wie New Historicism, Kulturtheorie, Kultursoziologie, Interkulturelle Kommunikation und den Einfluss der Religionen auf die Kultur. Die Learning Outcomes sind ? aufeinander aufbauend - Wissens- und Verstehenskompetenz, Applikations-, Abstraktions- sowie Interpretationskompetenz.
Die Kenntnisse der Studierenden bilden die Basis für die Entwicklung fächerübergreifender inhaltlicher Konzepte und damit auch für die Transferfähigkeit auf kulturelle Ereignisse, welche sie als KulturmanagerInnen planen und durchführen werden. Diese Transferkompetenz stellt das verbindende Element zwischen kulturwissenschaftlichen und kulturmanagerialen Themen dar und ist die Kernkompetenz, nachdem die Module Kulturmanagement I und II, sowie Kulturwissenschaft I, II und III absolviert wurden.
Innerhalb der drei Lehrveranstaltungen Kulturwissenschaften I - III lernen die Studierenden unterschiedliche Methoden und Zugänge der Kulturwissenschaften kennen. Sie lernen die historische Einordnung und strukturierte, kritisch Argumentationsweisen. Eine der Wissenssäulen bildet dabei das Verständnis für interkulturelle Perspektiven und kommunikationsimmanente Barrieren der verschiedenen Kulturdiskurse. Auch die Auseinandersetzung mit den Postcolonial Studies und dem Begriff des Kulturellen Gedächtnisses (Jan Assmann) gewinnen einen wichtigen Stellenwert vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass die Bewertung kultureller Artefakte und Handlungsweisen immer subjektiv ist und sich durch den sprachlichen Vollzug bereits einer in der Sprache selbst gewachsenen Bedeutungs- und Interpretationsweise Kenntnis sprachhistorischer Zusammenhänge ebenso von Bedeutung wie die inszenatorische Ritualpraxis in den verschiedenen Kulturen. Kultursoziologie und Ethnologie sind dabei wichtige Referenzgebiete.
Art der Lehrveranstaltung:
Präsenzveranstaltung
Präsenzveranstaltung
Voraussetzungen laut Lehrplan:
keine Angabe
keine Angabe
empfohlene optionale Programmeinheiten:
keine Angabe
keine Angabe
Lehrinhalte:
Kulturwissenschaften II setzt den Fokus auf die Kulturtheorie und präsentiert eine repräsentative Auswahl unterschiedlicher Theoretiker: Zentrale Begriffe wie die ?Turns?, der ?Diskurs?, die ?Kulturindustrie?, der ?Habitus? und das ?kulturelle Kapital? nach Pierre Bourdieu werden ebenso betrachtet wie aktuelle Fragen des Postmodernismus, des Kulturtransfers und der Remix Culture. Weiters werden die Theorien in Zusammenhang mit den diversen Einsatzfeldern in der kulturellen Praxis gebracht.
- Einführung in die ?Turns? nach Doris Bachmann-Medick
- Diskursanalyse nach Michel Foucault
- Kultursoziologie nach Pierre Bourdieu
- Kulturindustrie nach Theodor Adorno und Remix Culture nach Lawrence Lessig in Hinleitung zu Subkulturen und Szenen
- Systemtheorie nach Niklas Luhmann am Beispiel Massenmedien
- Interkulturalität und Kulturtransfer (nach Lüsebrink)
Kulturwissenschaften II setzt den Fokus auf die Kulturtheorie und präsentiert eine repräsentative Auswahl unterschiedlicher Theoretiker: Zentrale Begriffe wie die ?Turns?, der ?Diskurs?, die ?Kulturindustrie?, der ?Habitus? und das ?kulturelle Kapital? nach Pierre Bourdieu werden ebenso betrachtet wie aktuelle Fragen des Postmodernismus, des Kulturtransfers und der Remix Culture. Weiters werden die Theorien in Zusammenhang mit den diversen Einsatzfeldern in der kulturellen Praxis gebracht.
- Einführung in die ?Turns? nach Doris Bachmann-Medick
- Diskursanalyse nach Michel Foucault
- Kultursoziologie nach Pierre Bourdieu
- Kulturindustrie nach Theodor Adorno und Remix Culture nach Lawrence Lessig in Hinleitung zu Subkulturen und Szenen
- Systemtheorie nach Niklas Luhmann am Beispiel Massenmedien
- Interkulturalität und Kulturtransfer (nach Lüsebrink)
empfohlene Fachliteratur:
Assmann, A. (2008) : Einführung in die Kulturwissenschaften, Berlin, Erich Schmidt Verlag
Hörisch, Jochen (2004): Eine Geschichte der Medien. Von der Oblate zum Internet. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Böhn, Andreas/Seidler, Andreas (2008): Mediengeschichte. Narr Franke Attempo Verlag, Tübingen.
Benjamin, Walter (1936): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduziertbarkeit.
Lüsebrink, Hans Jürgen (2008): Interkulturelle Kommunikation: Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer. Metzler
Schoer, Markus (2006): Räume, Orten, Grenzen. Suhrkampf Verlag
Schweppenhäuser, Gerhard (2007): Ästhetik. Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe. Campus Verlag
Assmann, A. (2008) : Einführung in die Kulturwissenschaften, Berlin, Erich Schmidt Verlag
Hörisch, Jochen (2004): Eine Geschichte der Medien. Von der Oblate zum Internet. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Böhn, Andreas/Seidler, Andreas (2008): Mediengeschichte. Narr Franke Attempo Verlag, Tübingen.
Benjamin, Walter (1936): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduziertbarkeit.
Lüsebrink, Hans Jürgen (2008): Interkulturelle Kommunikation: Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer. Metzler
Schoer, Markus (2006): Räume, Orten, Grenzen. Suhrkampf Verlag
Schweppenhäuser, Gerhard (2007): Ästhetik. Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe. Campus Verlag
geplante Lehr- und Lernmethoden:
Integrierte Lehrveranstaltung, Case Studies, Diskussion, Gruppenarbeiten
Integrierte Lehrveranstaltung, Case Studies, Diskussion, Gruppenarbeiten
Bewertungsmethoden und -kriterien:
- schriftliche Beantwortung der gestellten Fragen (schriftliche Prüfung)
- schriftliche Beantwortung der gestellten Fragen (schriftliche Prüfung)
Unterrichtssprache:
Deutsch
Deutsch
Praktikum/Praktika:
nicht zutreffend
nicht zutreffend
Semester-Wochen-Stunden (SWS):
2,00
2,00