Symposium „Erlebniswelten und Freizeitinfrastruktur“

vl. Dr. Rodepeter, Fr. Johne, Prof. Dr. Bielzer, Prof. (FH) Dr. Kaspar und Dipl. Ing. Martin Egger
vl. Dr. Rodepeter, Fr. Johne, Prof. Dr. Bielzer, Prof. (FH) Dr. Kaspar und Dipl. Ing. Martin Egger
vl. Dr. Rodepeter, Fr. Johne, Prof. Dr. Bielzer, Prof. (FH) Dr. Kaspar und Dipl. Ing. Martin Egger
Fachvortrag und -diskussion bereichern das Studium von Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement. Organisiert von Master-Studierenden wurden in dem Symposium Chancen und Herausforderungen von touristischen Destinationen genau durchleuchtet.

Am 10.November 2011 fand in Fachhochschule Kufstein ein Symposium zum Thema „Erlebniswelten und Freizeitinfrastruktur statt.

Einzigartige Erlebnisse, Spannung und Unterhaltung sind für Freizeitdestinationen inzwischen unverzichtbar. Die Dichte an kommerziellen Freizeiteinrichtungen nimmt stetig zu. Inszenierungen im Tourismus sind nachweislich effektive Maßnahmen um die Wettbewerbsfähigkeit einer Destination zu beeinflussen und die Marktposition zu verbessern.

Rund 110 Personen besuchten die Veranstaltung und hörten einen äußerst interessanten Vortrag der Key-Note-Speakerin Prof. Dr. Luise Bielzer von der Karlshochschule in Karlsruhe. Sie referierte über „Corporate Branded Spaces als neue Freizeitinfrastruktur“. Anhand verschiedener Praxisbeispiele, wie den Swarowski Kristallwelten in Wattens oder der BMW-Welt in München, zeigte sie anschaulich wie Unternehmen künstliche Erlebniswelten schaffen. Allerdings stellte sie dar, dass diese auch einen Wettbewerb für traditionelle Freizeiteinrichtungen erzeugen.

Die anschließende Podiumsdiskussion war mit sehr interessanten Gästen besetzt. Dr. Ralf Rodepeter (Leiter des BMW-Museums), Dipl. Ing. Martin Egger (Geschäftsführer der lautstark MK Marketing GmbH), Katleen Johne (Tirol Werbung), Prof. Dr, Luise Bielzer (Karlshochschule Karlsruhe) und Mag. Johannes Kostenzer (Landesumweltanwalt des Landes Tirol) diskutierten angeregt über die Chancen und Risiken, die künstlich geschaffene Erlebniswelten und Freizeitinfrastrukturen mit sich bringen.

Dr. Ralf Rodepeter merkte an, dass der Erfolg von Erlebniswelten nicht nur von den geschaffenen Infrastrukturen abhängt - vielmehr spielt die Authentizität und das Verhalten der Mitarbeiter eine tragende Rolle, um das Erlebnis abzurunden. Außerdem gab er seiner Meinung Ausdruck, dass die Menschen der Sensationen müde seien. Der Landesumweltanwalt Tirols Mag. Johannes Kostenzer sprach sich dafür aus die Natur selbst als Erlebnis zu inszenieren und nicht künstliche Erlebniswelten zu erschaffen.





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