Projekt CHELAB - Studierende entwickeln Labor-Software zur Verwaltung von Analyseergebnissen

Kufsteins Wirtschaftsinformatiker und Energiewirtschafter entwickeln Lösungen für kleinere und mittlere Labore.

Der Hochschule Kufstein steht seit kurzem ein neues Labor zur Analyse von Biobrennstoffen (Holzhackschnitzel, Pellets oder Scheitholz) zur Verfügung.
Um mittleren Laboren eine kostengünstige Lösung für die Probenverwaltung zu ermöglichen, wurde das Projekt CHELAB - kurz Chemielaborinformationssystem – von sechs Wirtschaftsinformatik-Studenten ins Leben gerufen.

 

Die Kufsteiner Studenten erstellten unter anderem ein Projekthandbuch sowie ein Create-Skript mit vordefinierten Datenbankwerten. „Das innovative Softwarepaket LIMS Software, XAMPP für Windows und Linux sowie ODBC-MySQL Treiber hat mit Sicherheit das Potential zur Marktreife“, so CHELAB-Systemdesigner Thomas Hoheisel.

 

„Ein großer Vorteil der Software ist ihre Modularität: damit ist es mit geringem Aufwand möglich, zusätzlich Analyseparameter oder Aufbereitungsschritte einzubinden. Die Software ist bedienerfreundlich gestaltet und ein wichtiger Meilenstein für die Etablierung des Biomasselabors“, erklärt Dr. Andreas Neff, Hochschullehrer für Energiewirtschaft.
„Das Projekt zeigt, dass es auch Studenten im dritten Semestern gelingt eine vollwertige, webbasierte IT-Lösung zu entwickeln“, zeigt sich Dr. Ewald Jarz, Studiengangsleiter für Wirtschaftsinformatik, über das Ergebnis erfreut.

 

Für den wissenschaftlichen Mitarbeiter und Project Coach Mag. (FH) Hans-Peter Steinbacher, ist das neue Laborinformationssystem bei der Verwaltung von Analyseergebnissen sehr hilfreich: „Die Studenten haben eine sehr flexible und dadurch erweiterbare IT-Lösung erstellt.“

 

Sehr positiv bei der Entwicklung des Programms hat sich zudem die reibungslose Zusammenarbeit zwischen der Projektgruppe und der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen ausgewirkt. „Mit Hilfe eines geplanten Folgeprojektes soll das Programm so erweitert werden, dass es als Produkt für den Einsatz in einer größeren Anzahl von Hochschullabors interessant wird“, so Hochschullehrer Dr. Volker Zelinski.

 

Bild: Die Studentengruppe der Softwareentwickler mit Auftraggeber Dr. Neff (Energiewirtschaft) und Studiengangsleiter Dr. Jarz.





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