Africa uncut – ein anderer Filmabend

Das Africa uncut Organisationsteam: Maria Schweiger, Silvia Zainzinger, Kristian Peter, Projektleiter Florian Heilmayr und Stephanie Undeutsch
Das Africa uncut Organisationsteam: Maria Schweiger, Silvia Zainzinger, Kristian Peter, Projektleiter Florian Heilmayr und Stephanie Undeutsch
Das Africa uncut Organisationsteam: Maria Schweiger, Silvia Zainzinger, Kristian Peter, Projektleiter Florian Heilmayr und Stephanie Undeutsch
Studierende von Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement veranstalten einen spannenden Filmabend in Trostberg und bringen dem Publikum afrikanische Künstler näher.

Spannende und informative Stunden bereiteten die SKVM.bbB.09 Studierenden Maria Schweiger, Silvia Zainzinger, Kristina Peter, Stephanie Undeutsch und Projektleiter Florian Heilmayr unter der Betreuung von Hannes Tschürtz am 25. Februar 2012 im Stadtkino Trostberg.

Der Filmabend Africa uncut stellte die Vielfalt des subsaharischen Films und die subsaharische Kultur ins Zentrum. Ziel der Fallstudie Africa uncut war, den gängigen Klischees von Afrika gegenzusteuern, indem Filme afrikanischer Produktionen und/oder Regie einem interessierten Publikum vorgeführt wurden. Der afrikanische Filmabend zeigte, dass es viele innovative afrikanische Filmemacher gibt, die ihren Heimatkontinent auf ihre Weise präsentieren.

Die gezeigten Kurzfilme „The Abbys Boys“ (Südafrika) , „Bidenam – The hope of a village“ (Togo) und „Pumzi“ (Kenia) sowie der preisgekrönte Hauptfilm „Un homme qui crie“ von Mahamad-Saleh Haroun (2011 Tschad) bedienen keine Klischees, sondern bieten einen authentischen Einblick, der eine andere Sichtweise auf Afrika vermitteln kann, als die stereotypischen Bilder von Krieg, Hunger und Leid. Es werden ergreifende Einzelschicksale dargestellt, und die Charaktere haben gemeinsam, dass sie Regeln brechen, aus dem System ausbrechen, über ihren Schatten springen - manchmal mit tragischem, manchmal mit ungewissem Ausgang.

Keine Klischees bedienen, über den Schatten springen, langsam wachsen: Dies sind Erkenntnisse, die sich aus der Gesprächsrunde mit Prof. (FH) Dr. Verena Teissl, Regisseur und Autor Johannes Rosenstein sowie Geschäftsführer des Ciné Global Verleihs Daniel Ò Dochartaigh für Filme aus Afrika ziehen lassen.

Das Projektteam, Stadtkinobetreiber Christoph Loster, sowie rund 80 Filminteressierte waren sehr zufrieden mit dem umfangreichen Programm und mit den typischen afrikanischen Köstlichkeiten, welche in den Filmpausen angeboten wurden. Auch Prof. Dr. Gereon Schmitz betonte, dass die Veranstaltung ein Erfolg war: „Allein deswegen, weil das Projektteam es geschafft hat, so viele unterschiedliche Menschen – Einheimische, Auswärtige, Kulturschaffende - zusammen zu bringen“.

Autorin: Silvia Zainzinger





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