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Erfolgreiche International Week in Rumänien, SKVM 10 Master

Von 6. bis 10. Juni absolvierten die Masterstudierenden SKVM 10bb unter der Leitung von Prof. (FH) Dr. Robert Kaspar und Prof. (FH) Dr. Verena Teissl die International Week mit einem reichhaltigen Programm in Rumänien.

Unterstützt und begleitet wurde die Studienreise von Prof. Dr. Ioan Pastor sowie den Lektorinnen Rozalia Gabor und Daniela Dălălău von der Partneruniversität Petru Maior in Târgu Mureş (Neumarkt am Mieresch).

Nach dem Botschaftsbesuch in Bukarest war die Führung durch das als „Ceauşescu-Palast“ bekannte zweitgrößte Gebäude der Welt ein erster Höhepunkt. Diese architektonische Abbildung von Ceauşescus Personenkult bot Anlass, das Verhältnis aus Monumentalkunst und Politik sowie den Umgang mit der jüngeren Vergangenheit zu diskutieren. Das Treffen mit Christiane Cosmatu, Vorsitzende des Demokratischen Forums in Bukarest und Direktorin im Bildungsministerium sowie des Minderheitenschulwesen, bot spannungsreiche Einblicke in den politischen Umgang mit der kulturellen Vielfalt, von der Rumänien traditionell geprägt ist.

Vertieft wurden Fragen um Identität und Nationalität durch Besichtigungen und Führungen in Sibiu (Hermannstadt), Europäische Kulturhauptstadt 2007 und Zentrum der deutschen Minderheit in Rumänien sowie dem mittelalterlichen Sigişhoara (Schäßburg). „Lokale Identitäten und globale Einflüsse sind brennende Themen für jede kulturwissenschaftlich orientierte Kulturmanagementlehre. Maßgeblich sind die systemischen Zusammenhänge aus Politik, Zeitgeschichte, Kunst und Kultur“, so Prof. (FH) Teissl.

Die unberührte, weitläufige Landschaft von Transsylvanien (Siebenbürgen) bietet das perfekte Umfeld für das Red Bull roManiacs, ein jährliches Event, das vom erfolgreichen Profi-Snowboarder und Freestyle Motocross Veranstalter, Martin Freinademetz, initiiert und geleitet wird. In einer äußerst belebten Diskussion wurden Erfolgsfaktoren im Extremsport-Eventmanagement, ökologischen Fragen und die Rolle des Sponsors besprochen.

Den krönenden Abschluss bildeten die Vorträge an der Partneruniversität Petru Maior in Târgu Mureş: Vorträge zur Komplexität und den soziologischen Implikationen der Umstellung der rumänischen Ökonomie vom kommunistischen System (1947-1989) auf das marktwirtschaftliche boten neue Einsichten. Die Studierenden beider Universitäten diskutierten über Identität, Ökonomie und Kulturtourismus und tauschten sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Österreich und Rumänien aus.

Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Kaspar: „Die International Week hat einmal mehr gezeigt, dass das direkte Erleben vor Ort die Zusammenführung aus Theorie und Praxis in besonderer Weise fördert und den Studierenden zu nachhaltigen Erkenntnissen verhilft. Unser Konzept, Länder und Kulturen abseits gängiger Destinationen zu besuchen, bestätigt sich in der Vielfalt der neu gewonnen Einblicke und rüstet im besonderen Maße für eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: den interkulturellen Austausch.“





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