Minister Reinhold Mitterlehner (links) überreicht das Zertifikat an die FH Kufstein Tirol: FH-Rektor Lüthi und GF Madritsch
Minister Reinhold Mitterlehner (links) überreicht das Zertifikat an die FH Kufstein Tirol: FH-Rektor Lüthi und GF Madritsch

Zertifikatsverleihung „hochschuleundfamilie“ durch Familienminister Mitterlehner für FH Kufstein

28.11.2012 |
Allgemein
Am 21. November 2012 erhält die FH Kufstein das Grundzertifikat „hochschuleundfamilie“, das in Sachen Familienfreundlichkeit neue Wege markiert.

"Wir wollen die Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der österreichischen Wirtschaft entwickeln. Damit werden die Unternehmen attraktiver für Fachkräfte und erzielen betriebswirtschaftliche Vorteile, weil die Mitarbeiter-Motivation steigt und die Krankenstände sinken", sagte Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner am 21. November 2012 bei der Zertifikatsverleihung an 55 besonders familienfreundliche Unternehmen und Hochschulen, darunter auch die FH Kufstein Tirol. "Wir wollen zum familienfreundlichsten Land Europas werden", so Mitterlehner.

Mit Freude nahmen FH-Rektor Prof. (FH) Dr. Johannes Lüthi und Geschäftsführer Prof. (FH) Dr. Madritsch der FH Kufstein das Zertifikat„hochschuleundfamilie“in Wien entgegen und sehen das staatlich verliehene Gütezeichen als Bestätigung des schon beschrittenen Weges. „Zudem ist dieses Gütesiegel ein Auftrag auch in Zukunft Familienbewusstsein langfristig an der Hochschule zu verankern“, so Geschäftsführer Madritsch. „Wir wollen unsere Studierenden und Beschäftigten unterstützen, um Studium, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen“ fügt FH-Rektor Lüthi hinzu.

Besonders im wissenschaftlichen Bereich ist es eine große Herausforderung berufliche Chancen nützen und Familie und Beruf optimal vereinbaren zu können. Ebenso ist es für den Studienerfolg betreuungspflichtiger Studierender wichtig, die Familie versorgt zu wissen.

Mit nachhaltigen Maßnahmen will die FH Kufstein dem zeitgemäßen Thema begegnen.  Insbesondere für betreuungspflichtige Studierende ist es immer wieder eine Herausforderung, dem Studium, teils gekoppelt mit Beruf gerecht zu werden.

Österreichweit haben nunmehr über 230 Unternehmen, elf Hochschulen und neun Gesundheits- und Pflegeinstitutionen das Audit umgesetzt. Insgesamt profitieren so rund 160.000 Beschäftigte sowie 100.000 Studierende von einer besonders familienfreundlichen Arbeits- und Ausbildungswelt.

Foto: Matthias Silveri