Für ein Semester ins Ausland – wie wäre es mit Mexiko?
FH Kufstein Tirol
Für ein Semester ins Ausland – wie wäre es mit Mexiko?

Auslandssemester an der mexikanischen Partneruniversität in Puebla

08.05.2019 |
Internationales
Benedikt Fiedler, Student des Bachelorstudiengangs Energiewirtschaft an der Fachhochschule Kufstein Tirol berichtet über sein verpflichtendes Auslandssemester an der Universidad Iberoamericana in Puebla, Mexiko.

Wie hast du deine Entscheidung getroffen, das verpflichtende Auslandssemester an der Partnerhochschule der FH Kufstein Tirol, der Universidad Iberoamericana Puebla zu verbringen?

Ich habe mich für die Iberoamericana Puebla in Mexiko entschlossen, hauptsächlich aufgrund meines guten mexikanischen Freundes, der sein Auslandssemester an der FH Kufstein Tirol absolviert hat. Er hat mir von der engagierten und tollen Universität erzählt und wie angenehm die Atmosphäre am Campus und mit den ProfessorInnen sei. Weitere wesentliche Punkte, weshalb ich nach Puebla gegangen bin, waren das Kennenlernen der Kultur, des Landes und der Leute und natürlich um meine Spanischkenntnisse zu verbessern.

Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten konntest du zwischen der Fachhochschule Kufstein Tirol und der Universidad Iberoamericana Puebla feststellen?

Ungewohnt war zu Beginn die Größe der „Ibero", da im Vergleich zur die FH Kufstein Tirol, deutlich mehr Studierende ausgebildet werden. Mit Hilfe von „Organisation Days“ und den einheimischen Studierenden, die immer hilfsbereit zur Seite standen, konnte ich mich auch auf dem großen Campus schnell zurechtfinden. Im Vergleich zu unserer Fachhochschule war die Uni in Mexiko eine private Hochschule und somit nur für die oberste Gesellschaftsschicht bezahlbar, was ich sehr schade fand, da ich gerne verschiedene Sicht- und Denkweisen der MexikanerInnen kennenlernen wollte. Besonders beeindruckt hat mich das riesige Sportangebot und die verschiedenen Sportanlagen, auf denen man für sehr wenig Geld trainieren konnte. Was in beiden Hochschulen identisch war, ist die Jahrgangsgröße mit rund 20-30 Studierende pro Unterrichtseinheit.

Konntest du dein bereits erlerntes Wissen an der Partnerhochschule anwenden? Was war im Gegenzug neu für dich?

Ich habe die „Ibero“ nicht aufgrund ihres enormen Angebots an energiewirtschaftlichen Lehrfächern ausgewählt, sondern hauptsächlich deshalb, da es für mich wichtig war, die Sprache zu lernen und die mexikanische Kultur zu erforschen. Jedoch konnte ich in den Bereichen Umweltwissenschaften, Solar- und Windenergie einiges dazulernen. Da die meisten Kurse in der Landessprache Spanisch unterrichtet wurden, hat es am Anfang zwei bis drei Wochen gedauert, bis ich dem Unterricht richtig gut folgen konnte. Zusammengefasst ist aufgrund des riesiges Lehrangebots für jeden das Passende dabei und ins „Spanisch Sprechen“ kommt man auch sehr schnell rein.

Wie hat dir die Stadt Puebla und die dortige Kultur gefallen?

Da ich das Glück hatte mit zwei guten Freunden - einer davon sogar Einheimischer - zu wohnen, konnte ich bereits am Anfang viele Kontakte mit Mexikanern knüpfen. Die Leute dort gehen immer sehr offen mit dir um und freuen sich, dir ihre Stadt und Kultur zu zeigen. Puebla selbst ist auch sehr schön, vor allem das historische Zentrum, die vielen Sehenswürdigkeiten und der Bezirk „Cholula“ (Partymeile). Essenstechnisch ist Puebla grandios. Es gibt viele Spezialitäten, welche bekannt für die Stadt sind, unter anderem „Chile en Nogada“ - köstlich! Für mich persönlich war es genau die richtige Entscheidung mein Auslandssemester in Mexiko zu verbringen und kann die Partneruniversität Universidad Iberoamericana nur wärmstens weiterempfehlen.

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