1200 Gäste besuchten die FH Kufstein Tirol zur Langen Nacht der Forschung
1200 Gäste besuchten die FH Kufstein Tirol zur Langen Nacht der Forschung

Lange Nacht der Forschung: 1200 Gäste an der FH Kufstein Tirol

17.04.2018 |
Forschung
Mit 40 Stationen war die Kufsteiner Fachhochschule der zweitgrößte Standort bei der Langen Nacht der Forschung in Tirol. Forschungsteams und Studiengänge zeigten am 13. April 2018 spannende Projekte – für Erwachsene und vor allem auch für Kinder.

Mit zwei außergewöhnlichen Gesprächspartnern konnten sich die rund 1.200 Besucherinnen und Besucher an der FH Kufstein Tirol austauschen. Die Roboter NAO und Pepper antworteten auf Fragen, erzählten Witze und gaben sogar ihre Tai-Chi-Kenntnisse zum Besten.

Besucherzahl mehr als verdoppelt

„In diesem Jahr kamen mehr als doppelt so viele Gäste zu uns, wie noch vor zwei Jahren“, zeigt sich Mag. Thomas Petzold, der die Veranstaltung an der Fachhochschule in Kufstein organisiert hat, erfreut. „Einige kamen bis aus dem Oberland zu uns, weil Ihnen unser Angebot so gut gefallen hat“, so Petzold weiter.

Insgesamt hatten die Besucherinnen und Besucher in Kufstein die Gelegenheit 40 Stationen zu besuchen. Damit hatte die Kufsteiner Fachhochschule das zweitgrößte Angebot in Tirol. Neben Stationen von Studiengängen und Forschungsteams der FH hatten auch die International School Kufstein Tirol, die HLW Kufstein, das BG/BRG Kufstein, die Tiroler Fachberufsschule Kufstein, die Innovationsplattform Kufstein i.ku, Pirlo und Viking spannende Angebote für alle Gäste.

Über die Alpen fliegen im VR-Simulator

Wie man virtuell über die Alpen fliegt, zeigte der Stand zu Möglichkeiten und Grenzen erweiterter und virtueller Realität. Auf dem Flugsimulator ICAROS konnten Besucherinnen und Besucher mithilfe ihres Gleichgewichts und einer Datenbrille in die Adlerperspektive wechseln und über Bergketten gleiten.

3D in jeder Hinsicht

Eine Reihe an Stationen beschäftigte sich mit der dritten Dimension: vom Entwurf bis zur Produktion. Die Besucherinnen und Besucher konnten an einer Station mit einem speziellen Programm selbst einfach und schnell 3D-Objekte designen. Außerdem konnten Interessierte erleben, wie sich mit einem 3D-Scanner und einem 3D-Drucker Gegenstände schnell reproduzieren lassen.

„Die meisten Kinder wachsen heute mit Handys, Tablets und anderen smarten Geräten auf. Sie bedienen sie intuitiv ohne groß darüber nachzudenken. Wir wollen ihnen bei der Langen Nacht der Forschung auch zeigen, dass dahinter Technik steckt und das Interesse für die Funktionsweisen wecken,“ erklärt FH-Rektor Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller.

Escape Room

Für alle, die nach Spannung suchten, boten die beiden Escape Rooms die passende Unterhaltung. Mit den richtigen Hinweisen und den Lösungen zahlreicher Rätsel versuchten Mutige aus einem versperrten Schulgebäude zu entkommen oder die Schatzkiste des gefürchteten Seeräubers Black Bird zu knacken.

Kleine ForscherInnen aufgepasst

Neben den vielen kindgerechten Stationen sorgten auch Kinderschminken, eine Schnitzeljagd, zwei Escape Rooms und das Geschicklichkeitsspiel „Der heiße Draht“ für Unterhaltung. Alle Kinder haben einen Forscherpass bekommen, auf dem sie die an den Stationen erhaltenen Aufkleber sammeln konnten. Für jeden vollständig beklebten Pass gab es eine kleine Taschenlampe als Geschenk. Hauptpreis der Verlosung am Ende der Langen Nacht der Forschung in Kufstein war ein Rasenmäher von Viking.