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Dominik Eller, BA - Absolvent Europäische Energiewirtschaft Jahrgang 2009

In einer integrativen Fallstudie entwickeln wir ein Konzept zur elektrischen Warmwasseraufbereitung mit Windstrom in Innsbruck. Ich bin Projektleiter des 9-köpfigen Teams.
  • Warum haben Sie sich für den Bachelor-Studiengang Europäische Energiewirtschaft entschieden? Was macht ihn für Sie besonders?
    Ausschlaggebend für die Wahl dieses Studiums war mein hohes Interesse an erneuerbaren und konventionellen Energieerzeugungstechnologien. Mich faszinierten besonders die verschiedenen alternativen Möglichkeiten, um Strom und Wärme zu erzeugen und mir war bewusst, dass das Thema Energie aufgrund des ständig steigenden globalen Energieverbauchs und der Ressourcenknappheit fossiler Energieträger weltweit immer präsenter und bedeutsamer wird. Zusätzlich war und bin ich überzeugt von hervorragenden Berufschancen, die qualifizierte Fachkräfte in dieser Branche haben. „Besonders“ finde ich neben dem breiten Wissensspektrum, das übermittelt wird, auch die Möglichkeit, ein Auslandssemester und ein Praktikum zu absolvieren.
  • Welche Lehrveranstaltungen haben Sie bisher besucht und was haben Sie dabei gelernt?
    Die bisherigen Lehrveranstaltungen waren wirklich sehr vielfältig und abwechslungsreich. Unterschieden werden konnte zwischen technisch und wirtschaftlich fokussierten Vorlesungen. Zusammenfassend lernte ich sämtliche Komponenten der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette von der Gewinnung der Rohstoffe, der Erzeugung und des Transports von Energie und schlussendlich der Anwendung beim Verbraucher kennen. Lehrveranstaltungen wie „Energieeffizienz in Industrie & Gewerbe und im privaten Wohnbau“ oder Energiepolitik und Energierecht rundeten das Vorlesungsangebot ab. In den Vorlesungen wurden gezielt Bereiche der Wertschöpfungskette getrennt betrachtet, um Verständnis für das Funktionieren und Optimieren des gesamten Systems und somit der Energiewirtschaft zu gewährleisten.
  • Haben Sie bereits an einem Projekt mitgearbeitet? Worum ging es dabei? Was haben Sie dazu beigetragen?
    Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Integrative Fallstudie“ arbeiten wir im vierten Semester ein Projekt aus, bei dem es um die Lösung einer energiewirtschaftlich relevanten Fragestellung für ein Unternehmen geht. Es soll ein Konzept zur elektrischen Warmwasseraufbereitung mit Windstrom in Innsbruck entwickelt werden. Ich bin Projektleiter des 9-köpfigen Teams und für die Festlegung einer Vorgehensweise bei der Ausführung und für die Steuerung des Projektes verantwortlich. Es ist wirklich spannend und auch eine große Herausforderung, ein relevantes Problem aus der Praxis zu lösen und ein so großes Team zu koordinieren.
  • Welche Berufsvorstellungen haben Sie?
    Einen konkreten Berufswunsch habe ich noch nicht, weil die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten aufgrund des breiten Wissensspektrums, das während des Studiums übermittelt wird, sehr vielfältig sind. Ich möchte mich deshalb nicht auf einen bestimmten Bereich fixieren. Wichtig ist, dass jeder für sich selbst seine eigenen beruflichen Möglichkeiten in dieser großen Branche wahrnimmt und herausfindet.
    Nach dem Studium wird sich zeigen, welche Möglichkeiten der Berufswahl und der genauen Tätigkeit sich ergeben. Ich könnte mir beispielsweise sehr gut vorstellen, für einen heimischen Energieversorger zu arbeiten.