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Johannes Pfatschbacher - Student Master Europäische Energiewirtschaft Jahrgang 2013

Vor allem mit einer technischen Grundausbildung, bietet sich diese moderne Kombination aus Energietechnik und -wirtschaft an.

Mit welchen Erwartungen haben Sie das Studium der Europäische Energiewirtschaft an der FH Kufstein Tirol begonnen?

Bei meiner vorwiegend technischen Ausbildung (HTL Elektrotechnik, Montanuniversität) wollte ich diese um eine wirtschaftliche ergänzen. Da ich beruflich wie auch persönlich sehr am Thema „Energie“ interessiert bin, war die Entscheidung für diesen Studiengang schon naheliegend. Besonders die externen Vortragenden haben diese Erwartung voll erfüllt. So war ich nach der Startvorlesung „Einführung in die Energiewirtschaft“ vollständig von meiner Studienwahl überzeugt. Die aktuellen Erkenntnisse und Zusammenhänge aus der Wirtschaft kann ich dann als Lehrer an einer höheren technischen Schule auch direkt im betreffenden Fach meinen Schülern weitergeben.

Stehen die Anforderungen des Studiums und die individuelle Förderung der Studierenden in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander?

Neben den fordernden Präsenzphasen und der persönlichen Prüfungsvorbereitung sind im Zuge des Fernstudienanteils teilweise umfangreiche Hausübungen auszuarbeiten. Eine für die persönliche Weiterentwicklung fördernde Rückmeldung und konstruktive Kritik zu diesen Ausarbeitungen findet leider zu wenig statt, hier gibt es von Seiten des Studiengangs noch Verbesserungspotenzial.

 

Hat das persönliche Verhältnis von Studierenden und ProfessorInnen ihren Lernprozess während des Semesters unterstützt?

Die enge Zusammenhalt der StudentInnen und die gute Kommunikation untereinander auch oft über die sozialen Medien haben mich positiv überrascht. Die ProfessorInnen stehen auch über die Präsenzphasen hinweg zur Verfügung und geben Hilfestellung, auch wenn ich persönlich von dieser Möglichkeit wenig Gebrauch gemacht habe.

Welche Einbußen muss man hinnehmen, um ein Masterstudium berufsbegleitend zu meistern?

Änderungen gibt es vor allem in der Freizeitgestaltung. Anstatt die Wochenenden mit Berg- und Skitouren auszufüllen sitzt man jetzt oft am Schreibtisch oder eben in der Vorlesung. Das regelmäßige Zusammenkommen mit den Kommilitonen hat sich aber im Lauf der Zeit auch zu einem sehr positiven Ereignis entwickelt, da lassen sich durchaus neue Freundschaften knüpfen.  Neben gutem Zeitmanagement ist eine positive Unterstützung des Arbeitgebers sehr hilfreich.

 

Würden Sie das Studium „Europäische Energiewirtschaft“ in Ihrem Bekanntenkreis weiter empfehlen?

Da ich an einer technischen Schule auch in Maturaklassen unterrichte, empfehle ich meinen Schülern das dazugehörige Bachelor-Studium. Vor allem mit einer technischen Grundausbildung, bietet sich diese moderne Kombination aus Energietechnik und -wirtschaft an.