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Kristin Wachinger, MA - Absolventin Europäische Energiewirtschaft Jahrgang 2011

Im Rahmen meiner derzeitigen Tätigkeit kann ich jedenfalls sehr viele Erfahrungen, die ich im Studium sammeln konnte erfolgreich in der Praxis anwenden.

Mit welchen Erwartungen haben Sie das Studium der Europäische Energiewirtschaft an der FH Kufstein Tirol begonnen?

Zum einen bestand meine Erwartung natürlich darin meine Fachkenntnisse und mein Wissen entlang der Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft zu erweitern und zu vertiefen. Zum anderen habe ich mir erhofft mich durch den Studiengang mit DozentInnen und KollegInnen aus den unterschiedlichen Teilbranchen der Energiewirtschaft vernetzen zu können, und so wertvolle praktische Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche zu erhalten.

Stehen die Anforderungen des Studiums und die individuelle Förderung der Studierenden in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander?

Da ich Teil des zweiten Jahrganges des berufsbegleitenden Masterstudiengangs war, hat es zu Beginn schon etwas Zeit gedauert bis ein ausgewogenes Verhältnis zwischen „Fordern“ und „Fördern“ gefunden werden konnte. Dies wurde vor allem durch den engen Dialog zwischen der Studiengangsleitung und den StudentInnen ermöglicht.

Hat das persönliche Verhältnis von Studierenden und ProfessorInnen ihren Lernprozess während des Semesters unterstützt?

In der engen Zusammenarbeit zwischen den DozentInnen und den Studierenden liegt ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs. Insbesondere der direkte Austausch mit einer Vielzahl an externen Dozenten aus führenden Unternehmen der Energiewirtschaft unterstützt die Weiterentwicklung. Dieser Verband endet auch nicht mit der Vorlesung, vielmehr stehe ich auch heute noch in Kontakt mit einigen DozentInnen und KommilitonInnen.

Welche Einbußen muss man hinnehmen, um ein Masterstudium berufsbegleitend zu schultern?

Einige lange Abende sowie kurze Wochenenden und somit weniger Zeit für Familie, Freunde und Hobbies sind sicherlich mit einzuplanen. Eine Unterstützung des Arbeitgebers in Form von flexiblen Arbeitszeiten oder Teilzeitmodellen kann an dieser Stelle hilfreich sein.

Entspricht Ihre derzeitige Tätigkeit Ihren Erwartungen?

Im Rahmen meiner derzeitigen Tätigkeit kann ich jedenfalls sehr viele Erfahrungen, die ich im Studium sammeln konnte erfolgreich in der Praxis anwenden. Dazu zählt z.B. das breite Wissensspektrum entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette, als auch die Erfahrung im Umgang mit der erfolgreichen Bearbeitung mehrerer Projekte in einem begrenzten Zeitrahmen.

Würden Sie das Studium „Europäische Energiewirtschaft“ in Ihrem Bekanntenkreis weiter empfehlen?

Die Empfehlung hängt natürlich davon ab, welche Ziele jemand mit dem Studium verfolgt. So würde ich den berufsbegleitenden Masterstudiengang, vor allem all jenen empfehlen, die bereits beruflich ihre ersten Schritte in der Branche gemacht haben und jetzt ihr Wissen in der Energiewirtschaft erweitern und vertiefen wollen.