Prof. (FH) Dr. Georg Konrad, Studiengangsleiter Energiewirtschaft, mit Prof. Dr. Georg Mayr vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck (ACINN).
Prof. (FH) Dr. Georg Konrad, Studiengangsleiter Energiewirtschaft, mit Prof. Dr. Georg Mayr vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck (ACINN).

Wettervorhersage für erneuerbare Energieproduktion

30.01.2018 |
Allgemein
Ist das Wetter für Erneuerbare Energie wichtig? Und wie, sagt Prof. Dr. Georg Mayr vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck (ACINN) bei einem Gastvortrag.

Im Rahmen einer Ringvorlesung, die der Studiengang Energiewirtschaft an der FH Kufstein Tirol organisierte, zeigte der Forscher der dynamischen Meteorologie, wie wetterabhängig fluktuierend produzierende Erneuerbare Energiequellen, wie Wind- und Sonnenkraft, sind. Damit ist der Stromertrag, die Stromnetzeinspeisung oder auch die immer mehr genutzte Stromspeicherung in kleinen und großen Akkumulatorspeichersystemen ebenso direkt abhängig.

Gute Prognosen mit einer großen Eintrittswahrscheinlichkeit der vorhergesagten Wetterlagen sind essentiell für die Energiewirtschaft, so Dr. Mayr. Jedoch kann die Metrologie oder Atmosphärenwissenschaft dem Entscheider in einem Energieversorgungsunternehmen nur die Grundlagendaten liefern und nicht die endgültige Entscheidung abnehmen, wie das Motto: „decision aid – not: decision made“ sehr gut beschreibt.