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Matthias Pressler - Facility Management & Immobilienwirtschaft

Im Interview...

Sie haben 2002 begonnen Facility Management an der FH Kufstein Tirol zu studieren – was war für Sie damals ausschlaggebend um dieses Studium zu wählen?
Für mich war von Anfang an klar, dass ich ein Nischenstudium belegen wollte, um mich am Markt gegenüber anderen Studierenden bzw. Absolventen klar abgrenzen zu können. Des Weiteren war es mein Wunsch eine gute Mischung an Lehrinhalten, wie in meinem Fall Technik, Wirtschaft und Sprachen, vermittelt zu bekommen. Der Studiengang „Facility Management“ war zum damaligen Zeitpunkt zudem noch ein eher „exotisches“ Studium und entsprach meinen Anforderungen an eine Ausbildung fast zu 100 Prozent. Für mich war es in jedem Fall die richtige Wahl.

Wissen Sie noch wie Ihre damalige Berufsvorstellung ausgesehen hat? Weicht diese stark von ihrem heutigen Beruf ab?
Ganz konkret war meine Berufsvorstellung zu Beginn noch nicht, ich wusste aber, dass ich eine solide Ausbildung brauche um mich später am Arbeitsmarkt behaupten zu können. Wie schon erwähnt, habe ich mir damals auch eine gewisse Flexibilität in der Berufswahl durch die inhaltliche Vielfalt des Studiums gewünscht, damit mir danach sozusagen die Welt in allen Richtungen offen steht.

Seit Ihrem Abschluss haben Sie einen tollen beruflichen Karriereweg eingeschlagen – wie kam es dazu und würden Sie uns diesen ein wenig näher beschreiben?
Dank meiner sehr guten Ausbildung, ebenso der Auslandsaufenthalte und Praktika in welchen ich zahlreiche zusätzliche Qualifikationen erlernt habe, sowie natürlich Fleiß, Glück und auch ein bisschen Zufall begann ich damals für die UNIQA Real Estate zu arbeiten. Dieser Job war wie für mich gemacht: Zuständig für Investment in CEE (Central Eastern Europe) und SEE (South Eastern Europe), verbrachte ich die meiste Zeit im Flieger und entdeckte den europäischen Markt. Dank meines Improvisationstalents, welches gerade in Osteuropa von Vorteil ist, konnte ich mich sehr schnell nach oben arbeiten und war nach 8 Monaten bereits für die SEE Märkte verantwortlich. 2008 wechselte ich dann zur Firma SIGNA. Zu Beginn betreute ich auch dort die osteuropäischen Märkte, doch durch die Krise wechselte ich später in die Projektentwicklung mit Schwerpunkt Gewerbeobjekte in Prime Locations – und dort bin ich auch heute noch. Bis jetzt konnte ich schon mehrere Projekte in Wien für die SIGNA erfolgreich umsetzen, z.B. große Shops wie Forever 21 (Kärntner Straße 9), Esprit (Kärntner Straße 11), Desigual (Mariahilferstraße 57-59) oder das Kunstforum Wien (Renngasse 2). Aktuell bin ich gerade beim größten Immobilienprojekt Österreichs im Einsatz (Investitionsvolumen ca. 500 Mio. Euro): Für den „Austria Campus“, Nähe dem Praterstern in Wien, bauen wir 300.000 m2 Bruttogeschossfläche. Mein wirklich tolles Team und ich sind guter Dinge, dieses Projekt bis 2018 abschließen zu können. Weitere Infos unter http://austriacampus.signa.at/

Denken Sie gerne an Ihre Zeit an der FH Kufstein Tirol zurück?
Die Zeit in Kufstein war einmalig und ich habe nur positive Erinnerungen daran. Kufstein ist eine Kleinstadt, hat aber dennoch sehr viel zu bieten. Ich denke, gerade deshalb ist die Community der Studierenden so stark. Jeder kennt jeden und die Freizeitmöglichkeiten in und um Kufstein sind beinahe unerschöpflich. Mitunter am Schönsten waren sicher auch die vielen tollen gemeinsamen Feste aller Studiengänge. In Kufstein habe ich wirklich Freunde fürs Leben gefunden, die mich auch heute noch begleiten.

Haben Sie einen Tipp für unsere Studierenden was das Studium oder die Karriere angeht? Oder möchten Sie ihnen etwas mit auf den Weg geben?
Wenn man tut was einem wirklich Spaß macht, dann macht man es auch gut und mit Leidenschaft. Der Erfolg kommt dann ganz von alleine. Aus schwierigen Situationen oder Entscheidungen lernt man außerdem fürs Leben und sollte diese zum Anlass nehmen, gestärkt und erfahrener in die Zukunft zu gehen.

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