Lange Nacht der Forschung digital

message
Das größte Event für Wissenschaft und Forschung erstmals digital statt.

Die Lange Nacht der Forschung (LNF) ist einzigartig. Sie ist das größte Event für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum. Alle zwei Jahre werden an einem Abend in ganz Österreich innovative Erkenntnisse und bahnbrechende Technologien für ein breites Publikum zugänglich gemacht.

Die Lange Nacht der Forschung findet heuer erstmalig online statt. Dafür steht das Online-Programm vom 9.10. bis 30.12.2020 unter www.langenachtderforschung.at zur Verfügung.

Die Stationen der FH Kufstein Tirol

Auch die FH Kufstein Tirol beteiligt sich mit mehreren Forschungsprojekten an der digitalen Forschungsnacht. Entdecke mit uns Projekte zum Thema Drohnen und Gebäude oder gehe mit uns auf digitale Schnitzeljagd durch Kufstein.

  • Ein Forschungsprojekt, das zur Flugsicherheit von Drohnen beiträgt.

In der Flugsequenz sieht man, wie eine Drohne in Echtzeit über eine Stadt und dabei in eine Nicht-Flugzone fliegt. Das sollte man unbedingt vermeiden, da ein Absturz innerhalb von Nicht-Flugzonen erhebliche Schäden anrichten kann und deswegen bereits das Einfliegen rechtliche Konsequenzen hat.

In dem Projekt werden festgelegte Flugbahnen für Drohnen (Korridore) beschrieben und eine unterstützende Serverarchitektur entwickelt, um den PilotInnen zusätzliche Informationen der Umgebung bereitzustellen und dadurch derartige Zwischenfälle vermeiden zu können.

Erklärvideo über DataKMU

  • Ein spannender Trip, der quer durch Kufstein führt. Du kannst Hinweise sammeln, von Station zu Station springen und dabei immer mehr über die Geschichte von Kufstein erfahren.

Das Projekt wurde von Richard Schwarz, der Projektleiter von „Kufstein schreibt Stadtgeschichte“ und Projektcoach Prof. (FH) Dr. Verena Teissl gemeinsam mit Studierenden aus dem Studiengang Sport, Kultur & Veranstaltungsmanagement der FH Kufstein Tirol durchgeführt. Die technische Unterstützung und Begleitung fand durch Robert Kathrein, MSc (WEB, WCIS, DSIA) statt.

Dafür wurde eine historische Karte von Kufstein aus dem Stadtarchiv digitalisiert, dann mit verschiedenen Web-Technologien interaktive Inhalte hinzugefügt. Diese wurden auf Basis einer Recherche über die Historie der Stadt und ihrer Baudenkmäler erstellt.  

Wir wünschen viel Spaß bei der digitalen Schnitzeljagd!

  • Die Zukunft des Facility Managements liegt in der intelligenten Nutzung von Human Sensors.

Die Zukunft des Gebäude Managements liegt nicht in (pseudo-)intelligenten Sensoren, mit denen wir die Facilities bestücken. Schon heute haben wir eine Fülle an Sensoren und Gebäudedaten. Es fällt uns schwer, diese für einen optimalen Betrieb richtig auszuwerten und zu nutzen. Die Erhöhung dieser bereits vorhandenen Datenflut durch weitere Sensoren hilft nicht weiter.

Human Sensors ...

  • die intelligent wissen, was nicht funktioniert
  • die präzise mitteilen, wann ein Service benötigt wird
  • die vielfältig in unseren Facilities verteilt sind
  • die Veränderungen und den nicht optimalen Betrieb melden
  • die sich ihre Energie autonom selbst zuführen
  • die sich den jeweiligen Gegebenheiten eigenständig anpassen
  • die wissbegierig sind und – ohne Zentraleinheit – Rückschlüsse machen.

Human Sensors finden wir schon heute in unseren Facilities. Wir müssen sie nur aktivieren. Es sind KollegInnen, MitarbeiterInnen, KundInnen und Gäste. Die einzige Intelligenz, die wir für den Einsatz benötigen, liegt in der einfachen und selbsterklärenden Integration von Feedback-Systemen, die die Meldung von Problemen und Anforderung von Services tatsächlich unterstützen. Wir brauchen keinen Algorithmus, um aus der Vergangenheit hochzurechnen, was wir wollen und brauchen.

Human Sensors sind das Potenzial für die Zukunft!

Erklärvideo zum Thema Human Sensors

  • Entdecke my building message in einem kurzen Erklärvideo. Was ist my building message und wofür kann es eingesetzt werden?

Mit diesem Tool zur Ermittlung der NutzerInnenzufriedenheit mit einem Gebäude können blitzschnell Optimierungspotentiale identifiziert und kontinuierliche Qualitätsverbesserungen eingeleitet werden. Der Sensor Mensch ist dabei die entscheidende Komponente. 

Erklärvideo über das Tool my building message

Date
30.12.2020
Location
Online-Veranstaltung