Die Studierendengruppe im dänischen Aarhus
Die Studierendengruppe im dänischen Aarhus

SKVM-Studierende in der europäischen Kulturhauptstadt Aarhus 2017 und Kopenhagen

27.11.2017 |
Internationales
Eine Studienreise führte 30 Bachelorstudierende des Studiengangs Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement vom 20. November bis 24. November nach Dänemark.

Mehr als 10.000 Menschen aus der Region Midtjylland beteiligten sich am Projekt „Aarhus – Kulturhauptstadt 2017“. Daraus entstanden eine Vielzahl an über Aarhus hinausgehende Kunst- und Kulturprojekte in der Region. Bei einem exklusiven Treffen im Headquarter der ECoC Niederlassung in Aarhus erläuterte Pia Buchardt, Programm Officer, die Bestrebungen neben etablierten, großen Kultureinrichtungen der Region auch kleine Kulturinitiativen wie Galerien, Theatervereine und Kunstprojekte miteinzubeziehen.

Die, sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckenden indoor und outdoor Locations, luden zu einer umfassenden Auseinandersetzung mit verschiedensten Kunstrichtungen ein. Alte Fabrikhallen beherbergten riesige Lichtinstallationen, Docks wurden zu digitalen Erlebniswelten umfunktioniert, Kirchen und Parks zeigten Kunstobjekte und Installationen.

Das neue Gebäude an der alten Hafenfront, Dokk1, eröffnet auf 28.000m² Zugang zu einer umfassenden Bibliothek der Zukunft, neuesten Technologien und Medien. Außerdem beherbergt das Dokk1 auch die größte Bronzeglocke ihrer Art welche immer dann erklingt, wenn in Aarhus ein neuer Mitbürger das Licht der Welt erblickt. Daneben bietet das Gebäude einen Mehrzwecksaal für Vorstellungen und Bürgerversammlungen.

„Ein weiteres Highlight unserer Studienreise in Dänemark war sicher auch der Besuch im „Gronlandske Hus“, so Angela Scalet, BA, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studiengangs. Dort konnten die Studierenden nach einem interessanten Vortrag zu den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Themen einer autonom regierten Provinz am nördlichsten Rand der Welt in einer anschließenden Diskussion mit der Direktorin Leise Johnsen Einblicke in die sozio-politischen Herausforderungen gewinnen.

Dem Studiengang entsprechend stand selbstverständlich auch ein Besuch des ältesten Vergnügungs- und Erholungsparks der Welt, des „Tivoli“ in Kopenhagen auf dem Programm. Dieses seit 1843 bestehende, mittlerweile ganzjährig betriebene Ausflugsziel im Herzen der Stadt beherbergt neben Vergnügungseinrichtungen wie Kino, Theater und Schausteller auch ein modernes Hotel- und Kongresscenter für nationale und internationale Kongresse mit einer Sitzkapazität bis 2.400 Personen.

„Die International Week ist für unsere Studierenden ein wichtiger Bestandteil unseres Curriculums. Anhand des von Studierenden in enger Zusammenarbeit mit den Lektorinnen erarbeiteten Programms können sie ihr theoretisches Wissen auf einer internationalen Ebene mit erlebter Praxis zusammenführen. Außerdem bieten die erkundeten Einrichtungen und Konzepte einen Anreiz für neue Ideen und runden unsere international angelegten Bildungsangebote eindrücklich ab. Es ist schön zu sehen, wie neue, innovative Erlebnisse die Studierenden inspirieren“, so Studiengangsleiterin Asc. Prof. (FH) Mag. Monika Kohlhofer.