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Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar besucht LEAN Lab an der FH Kufstein Tirol

Im Rahmen des Bundesländertags besuchte die Staatssekretärin für Digitalisierung Mag.a Muna Duzdar das LEAN Lab an der Fachhochschule Kufstein. Nach einer Gesprächsrunde zum Thema Digitalisierung in Lehre, Verwaltung und Forschung verschaffte sie sich einen praxisnahen Überblick über die Industrie 4.0-Aktivitäten im LEAN Lab.

Prof. (FH) Dr. Martin Adam empfing die Staatssekretärin Mag.a Muna Dudzar und erläuterte einleitend die Strategie des LEAN Lab. Er skizzierte, wie sich das Labor, gut ein Jahr nach der Eröffnung in Richtung digitaler Transformation positioniert hat. „Stabile und fähige Prozesse bilden die Grundlage einer jeden Digitalisierungsstrategie“, ist Prof. (FH) DI Dr. Martin Adam als Lean Six Sigma Master Black Belt überzeugt von einer zunächst notwendigen organisatorischen Prozessverbesserung. „Nachdem wir unsere Prozesse im LEAN Lab weitestgehend verbessert haben, schauen wir wo Digitalisierung Sinn macht“, so Prof.(FH) Adam weiter und leitet zu der ersten Digitalisierungsaktivität über.

Produktionsdatenmangement im LEAN Lab

Im Rahmen des Forschungsprojektes LISA – Lean Information System Availability haben studierende eine WEB- Applikation entwickelt, welche es ermöglicht produktionsrelevante Daten direkt am Shopfloor zu generieren. „Wir haben in dieser Applikation einen besonderen Schwerpunkt auf ein schlankes Design gelegt – der Werker bekommt nur die Information welche er in der jeweiligen Situation benötigt“, so Projektleiter Marius Stehling, BSc. Die Applikation ermöglicht es an einem zentralen Leitstand einen Überblick über den aktuellen Produktionsstatus zu geben und verfolgt dadurch einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Industrie 4.0 – Transparenz in den IST-Zustand zu bringen. Die Daten werden in eine Datenbank gespeichert und können so mittels Business Intelligence- Applikationen managementgerecht aufgearbeitet werden.

Digitale Werkerassistenz durch Augmented Reality

Steigende Anforderungen an Komplexität, Vielfalt und Varianz erfordern auch eine umfangreichere Prozessbeherrschung bei den Mitarbeitern. Den ergänzenden Ansatz Arbeitsanweisungen und Informationen nicht nur so schlank wie möglich, sondern auch möglichst intuitiv bereitzustellen verfolgt das Projekt „Digitale Werkerassistenz“. Nachdem bereits erste funktionsfähige Prototypen mit der Google Glass realisiert wurden, arbeitet das Team im LEAN Lab aktuell an einer ersten Anwendung für die Microsoft Hololens. Bernhard Mandl, BSc, Projektleiter im Bereich Augmented Reality erläutert die Vorteile der Microsoft Hololens: „Mittels Hologrammen können wir dem Werker die Information grafisch bereitstellen – aufwändige textuelle Beschreibungen gehören hierdurch der Vergangenheit an“. Sprachliche Barrieren werden geebnet und Verständnisschwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Diverse Studien prognostizieren ein beachtliches Produktivitätspotential dieser Technologie.

Weitere Projektvorstellungen komplettierten das Programm für ein rundes Digitalisierungskonzept. So wurden mittels Amazons Sprachassistenten „Alexa“ die Potentiale von Cloudservices und digitalen Sprachassistenten aufgezeigt. Welche Möglichkeiten sich durch den 3D-Druck ergeben, durfte sich Staatssekretärin Mag.a Duzdar auf der Heimfahrt nochmals tiefer auf sich wirken lassen. Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller überreichte ihr ein 3D-gedrucktes Kaisergebirge als Gastgeschenk und Erinnerung an die durchweg gelungene Veranstaltung in der FH Kufstein Tirol.

Sind auch Sie auf der Suche nach kompetenten Partnern für ihre Digitalisierungsstrategie oder ein konkreteres Projekt – zögern Sie nicht auf uns zuzukommen!