Georg Bletzacher, BA - Absolvent Europäische Energiewirtschaft Jahrgang 2011

Als besonders förderlich empfand ich persönlich vor allem das verpflichtende Auslandssemester.

Mit welchen Erwartungen haben Sie das Studium der Europäische Energiewirtschaft an der FH Kufstein Tirol begonnen?

Ich hatte in meinem vorhergehenden Beruf öfters mit energietechnischen Anlagen zu tun und merkte, dass es sich um ein tief gehendes Fachgebiet handelt. Meine Erwartung an das Studium war vorrangig die energiewirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen zu können und somit wirtschaftliche und technische Gesichtspunkte verbinden zu können. 

Stehen die Anforderungen des Studiums und die individuelle Förderung der Studierenden in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander?

Die Anforderungen sind in den ersten beiden Semestern eindeutig höher als in den darauf folgenden, da hier eine sehr große Bandbreite an Grundlagen erarbeitet werden muss. Allerdings, so hat meine Erfahrung gezeigt, ist nicht die Vorbildung sondern viel mehr das Interesse in die Energiewirtschaft entscheidend für einen positiven Studienabschluss. Als besonders förderlich empfand ich persönlich vor allem das verpflichtende Auslandssemester. 

Hat das persönliche Verhältnis von Studierenden und ProfessorInnen ihren Lernprozess während des Semesters unterstützt?

In unserem Jahrgang bildete sich schnell eine gute „Klassengemeinschaft“. Auf schwierige Klausuren haben wir uns meistens gemeinsam vorbereitet. Das hat meiner Meinung nach sehr geholfen, um den Lernprozess effizienter zu gestalten. 

Konnten Sie sich im Auslandssemester fachlich und persönlich weiter entwickeln? 

Das Auslandssemester war für mich eine besondere Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ich habe mein Auslandssemester in Irland verbracht und dadurch bis heute einen ganz besonderen Zugang zu diesem Land. Aus fachlicher Sicht konnte ich dort vor allem im Bereich der Technik vertiefende Kenntnisse erlangen. Auch meine Englischkenntnisse konnte ich während meines Aufenthalts in Irland deutlich weiterentwickeln, dies wird mir sicherlich zukünftig noch zu Gute kommen. 

Entspricht Ihre derzeitige Tätigkeit Ihren Erwartungen?

Ich bin derzeit an der Fachhochschule Kufstein Tirol als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Energieleitplanung  tätig und absolviere berufsbegleitend das Masterstudium Europäischen Energiewirtschaft. Dies gibt mir die Möglichkeit Lerninhalte in aktuellen Forschungsprojekten einzusetzen und zu verfeinern. Beruf und Studium harmonieren sehr gut miteinander und ich bin davon überzeugt, dass ich so eine solide Grundlage für meine weitere berufliche Laufbahn bilden kann.

Würden Sie das Studium „Europäische Energiewirtschaft“ in Ihrem Bekanntenkreis weiter empfehlen?

Bei entsprechenden wirtschaftlichen und technischen Interesse auf alle Fälle, gerade die praxisorientierte Ausbildung kommt den Studierenden besonders zu gute. Ich finde das Studium ist eine ausgezeichnete Möglichkeit um in einer Branche, die nur wenige durchblicken, zum Experten zu werden.