Prof. (FH) Dr. Mario Döller und Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch freuen sich mit dem Laborleiter, Markus Ehrlenbach, MSc über die erfolgreiche Investition (v.l.n.r).
FH Kufstein Tirol
Prof. (FH) Dr. Mario Döller und Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch freuen sich mit dem Laborleiter, Markus Ehrlenbach, MSc über die erfolgreiche Investition (v.l.n.r).

Zuwachs kollaborativer Robotik an der FH Kufstein Tirol

26.03.2020 |
Forschung
Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erhielt im Sommersemester 2019 erstmalig die Möglichkeit, sich hautnah mit kollaborativer Robotik auseinanderzusetzen. Die FH Kufstein Tirol investierte nun in zwei CoBots und damit in die Studierendenausbildung.

Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Wirschaftsingenieruwesen konnten sich durch die Leihgabe der Firma FANUC im vergangenen Sommersemester mit der Technologie von kollaborativen Robotern (CoBots) beschäftigen. Aufgrund des hohen Interesses der Studierenden und der steigernden Bedeutung dieser CoBots, entschied sich die Geschäftsleitung für die Anschaffung dieser Roboter. „Die Fachhochschule steht für ihre praxisnahe Ausbildung. Daher bieten wir unseren Studierenden durch unsere technischen Labore bereits während des Studiums die besten Möglichkeiten sich mit den neuesten Technologien zu beschäftigen“, sind sich der Geschäftsführer und Rektor der FH Kufstein Tirol einig.

Den Studierenden stehen nun zwei CoBots für Ausbildung und Praxisprojekte zur Verfügung. Im Detail handelt es sich dabei um einen industriellen kollaborativen Roboters vom Weltmarktführer FANUC CR-7iA/L und einem kollaborativen Leichtbauroboter des Herstellers Universal Robots UR-3e.

Praxisprojekte mit kollaborativen Robotern

Im Wintersemester 2019/2020 wurden mit den CoBots bereits Praxisprojekte im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen durchgeführt. Mit dem FANUC CR-7iA/L wurde eine Arbeitsplatz 4.0 aufgebaut, bei dem ArbeiterInnen durch den CoBot und ein Pick-by-Light System unterstützt und angeleitet wird.

Der Leichtbauroboter wurde für das Projekt mit der Firma Kontron eingesetzt, bei dem es um die Montage von Platinen in ein Gehäuse ging. Ziel dieses Projekts war es, dass die Produktion durch Teil- oder Vollautomatisierung wieder zurück nach Tirol geholt werden kann.

Die Hochschulleitung und der Laborleiter freuen sich über die aktive Verwendung der kollaborativen Robotik in der Lehre und den Praxisprojekten an der FH Kufstein Tirol: „Besonders die Begeisterung der Studierenden beim Erleben der Robotik am Puls der Zeit bestätigt, dass die Investition richtig und wichtig war,“ fügt der Laborleiter Markus Ehrlenbach, MSc hinzu.