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Ein Jahr in Malaysia: Raus aus der Komfortzone

  • 16.07.2026
  • International
Christina bei den Batu Caves in Selangor bei Kuala Lumpur in Malaysia.
© privat

Christinas Auslandssemester in Malaysia war geprägt von internationalem Austausch, persönlichem Wachstum und der Erfahrung, dass Offenheit gegenüber Neuem die wertvollsten Begegnungen ermöglicht.

Studentin Christina Schößwendter verbringt zwei Semester an der Taylor’s University in Malaysia. Sie suchte bewusst die Distanz zur Heimat, fand ein internationales Umfeld, viele Gruppenprojekte und lernte, offen auf Neues zuzugehen.

Im Rahmen des Bachelorstudiengangs International Business Management an der FH Kufstein Tirol absolviert Christina Schößwendter von August 2025 bis August 2026 zwei Auslandssemester an der Taylor’s University in Malaysia. Sie hat sich bewusst für eine weit entfernte Partnerhochschule entschieden, um die eigene Komfortzone zu verlassen und neue Perspektiven zu gewinnen. Vor Ort prägten das lebendige Campusleben und ein stark gruppenorientiertes Unterrichtsformat ihren Alltag. Dadurch konnte sie fachliche Kompetenzen in internationalen Teams erproben und zugleich ihre persönlichen Grenzen neu setzen. 

Campusalltag und akademische Erfahrungen

Die Tage starteten oft mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Campus, bevor Vorlesungen und Tutorials den Stundenplan bestimmten. Da rund 80 % der Tutorien projekt- und teamorientiert waren, stand weniger Einzelarbeit auf dem Programm, sondern vor allem die Abstimmung mit Kommiliton:innen aus aller Welt.

Wenn ich zurückblicke, stelle ich fest, dass sich meine Kommunikationsstärke, besonders in einer Fremdsprache, sowie meine Flexibilität im Umgang mit unbekannten Situationen deutlich verbessert haben.

Christina 

Studentin

„Wenn ich zurückblicke, stelle ich fest, dass sich meine Kommunikationsstärke, besonders in einer Fremdsprache, sowie meine Flexibilität im Umgang mit unbekannten Situationen deutlich verbessert haben“, berichtet Christina. Gerade in den Praxisprojekten wurde das spürbar: Unterschiedliche Sichtweisen kamen zusammen, Ideen wurden im Team weiterentwickelt und direkt in die Praxis übertragen. Aus dieser intensiven Zusammenarbeit entstanden nicht nur fachliche Erfahrungen, sondern auch neue Freundschaften und viele spontane Begegnungen, die ihren Studienalltag besonders bereichert haben.

Kultur, Betreuung und Tipps für Nachfolger

Kulturell nahm Christina vor allem die eher zurückhaltende Art vieler Menschen in Malaysia wahr. Was anfangs etwas introvertiert wirkte, entwickelte sich mit der Zeit zu einem offenen und vertrauensvollen Miteinander. Auch organisatorisch fühlte sie sich gut aufgehoben: Das International Relations Office war jederzeit erreichbar und reagierte schnell auf Anfragen, während das Studentenwohnheim direkt am Campus ihr das Ankommen zusätzlich erleichterte. Gerade die starke Internationalität der Partneruniversität machte den Aufenthalt für sie besonders wertvoll, weil sie viele neue Begegnungen und Lernmomente ermöglichte. Künftigen Austauschstudierenden rät Christina deshalb, nicht alles bis ins Detail vorzuplanen, offen auf andere zuzugehen und Chancen vor Ort bewusst zu nutzen. Ihr persönliches Fazit lautet: „Mein größtes Learning war, offen auf Neues zuzugehen.“

 

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