Fit4Business-Finale: Bühne frei für innovative Gründerideen
- 02.01.2026
- Allgemein
Die ausgezeichneten Gründer:innen von Fit4Business 2025 bei der Siegerehrung mit dem Organisationsteam und der Jury im Innovationsraum Kufstein.
Beim Finale des Geschäftsideenwettbewerbs Fit4Business präsentierten Gründer:innen aus dem Kufsteiner Unterland ihre Konzepte vor einer hochkarätigen Jury und erhielten wertvolles Feedback, Vernetzung und Preisgelder.
Mit dem Finale am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, fand der Geschäftsideenwettbewerb Fit4Business seinen Höhepunkt. Das Format des Instituts für Entrepreneurship & Innovation der FH Kufstein Tirol bietet angehenden Gründer:innen aus dem Kufsteiner Unterland eine strukturierte Plattform, um innovative Geschäftsideen weiterzuentwickeln, professionelles Feedback zu erhalten und sich mit relevanten Akteur:innen des regionalen Innovationsökosystems zu vernetzen.
Fit4Business begleitet die Teilnehmenden von der ersten Idee bis zur Präsentation vor einer Fachjury. Grundlage bildet ein sogenanntes Potenzialpapier, in dem die Geschäftsidee entlang zentraler Kriterien wie Innovationsgrad, Kundennutzen, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Umsetzbarkeit ausgearbeitet wird. Nach einer Vorauswahl präsentierten die Finalist:innen ihre Konzepte im Innovationsraum Kufstein vor einer interdisziplinär besetzten Expert:innenjury.
Starke Partner und breite Expertise
Der Wettbewerb wird von starken regionalen Partnern getragen. Dazu zählen die Sparkasse Kufstein, die Wirtschaftskammer Kufstein, Startup.Tirol, der Innovationsraum Kufstein sowie – neu ab 2025 – die Standortagentur Tirol. Gemeinsam leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Unternehmertum und Innovationsgeist in der Region.
Die Fachjury vereinte Expertise aus Wirtschaft, Gründungsförderung und Hochschule. Mit dabei waren unter anderem Unternehmer und Mentor Reinhold M. Karner, der den Wert solcher Formate insbesondere im frühen Stadium betonte: „Man muss Gründer:innen die Chance geben, ihre Ideen zu testen, sich kritischen Fragen zu stellen und daraus zu lernen – egal, ob sie die Idee umsetzen oder verwerfen.“ Gerade dieser Lernprozess sei entscheidend, um langfristig unternehmerisches Denken zu fördern.
Die interdisziplinär besetzte Fachjury aus Wirtschaft, Gründungsumfeld und Hochschule bewertete die eingereichten Geschäftsideen im Finale des Fit4Business 2025.
Auch Franziska Lässer, MA (Startup.Tirol) hob den Ideenreichtum hervor: „Es gibt unglaublich viele gute Ideen und noch mehr mutige Menschen, die bereit sind, sie umzusetzen. Wettbewerbe wie Fit4Business schaffen Awareness fürs Gründen und bieten einen wichtigen Rahmen.“
Für Robert Schimpf, MSc. (INNcubator Innsbruck) ist Fit4Business ein zentraler Einstiegspunkt ins Tiroler Gründungsökosystem: „Von der ersten Idee bis zur Umsetzung – solche Formate sind oft der Startpunkt für eine mehrjährige Begleitung und Weiterentwicklung.“
Ergänzt wurde die Jury durch Experten der FH Kufstein Tirol mit Markus Ehrlenbach, MSc., Prof. (FH) Dr. Uwe Heil und Prof. (FH) Dr. Christian Schmid, den Fit4Business-Alumni und erfolgreichen Gründer Constantin Badawi, BA (Kombiticket Austria) sowie durch Alina Laimgruber von der Standortagentur Tirol und Vertreter:innen der Kufsteiner Partnerinstitutionen Diana Baldinger, BA und Klaus Ossanna-Zala (Sparkasse Kufstein) sowie Thomas Ebner, MA (Innovationsraum Kufstein) und Tobias Loinger (Wirtschaftskammer Kufstein).
Die Siegerprojekte 2025
Den 1. Platz und ein Preisgeld von 300 Euro sicherte sich Kathrin Lindauer mit dem Projekt Gastgeber-Zukunft.at. Die KI-gestützte Lösung für das Gastgewerbe zielt darauf ab, betriebliche Abläufe zu strukturieren und Gastgeber:innen im Alltag zu entlasten. Lindauer betont: „Allein die Erfahrung, vor einer Fachjury zu präsentieren und sich kritischen Fragen zu stellen, ist enorm wertvoll. Genau diese Fragen helfen dabei, die eigene Idee weiter zu schärfen.“
Siegerin Kathrin Lindauer präsentiert ihre Geschäftsidee beim Finale von Fit4Business 2025 im Innovationsraum Kufstein.
Der 2. Platz ging gleich doppelt an Patrick Funke-Rapp mit EcoSport Nation sowie Alexander Zimmerer mit GreenSenseRobotics.at (je 200 Euro). Während EcoSport Nation auf ein nachhaltiges Sharing-System für Sportgeräte setzt, macht GreenSenseRobotics Umwelt- und Sicherheitsauswirkungen in Unternehmen datenbasiert sichtbar.
Ebenfalls doppelt vergeben wurde der 3. Platz (je 100 Euro): Serafim Karalionok überzeugte mit der Lern-App Cleverhinos, Christoph Hechenbichler mit Kinovo, einer digitalen Plattform zur Förderung eines gesunden, aktiven Aufwachsens von Kindern.
Plattform für unternehmerisches Potenzial
Neben den prämierten Projekten präsentierte Fit4Business 2025 ein breites Spektrum weiterer Geschäftsideen – von einem mobilen Kaffee-Truck über KI-gestützte Musik- und Social-Media-Tools bis hin zu innovativen Food-Konzepten. Alle Teilnehmenden wurden für ihr Engagement mit Kufstein-Dukaten ausgezeichnet.
Initiatorin Dipl.-Kfm. Karin Steiner, Leiterin des Instituts für Entrepreneurship & Innovation an der FH Kufstein Tirol, zieht ein positives Fazit: „Fit4Business zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig das unternehmerische Potenzial in unserer Region ist. Besonders wertvoll ist der Austausch zwischen Gründer:innen, Jury und Partnerinstitutionen.“
Mit Fit4Business leisten die FH Kufstein Tirol und ihre Partner:innen einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Gründungsförderung – und schaffen eine Bühne für Ideen, die morgen Unternehmen werden können.
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