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Future Talent Award: FMI-Studierende ausgezeichnet

  • 25.09.2025
  • Allgemein
Vier Personen, darunter drei junge Frauen und ein Mann, stehen lächelnd im Freien. Eine Frau hält eine Urkunde mit der Aufschrift „Future Talent Award 2025“, eine andere ein gläsernes Award-Trophäe.
© FH Kufstein Tirol

Bei der Preisverleihung des Future Talent Award in Wien: Susanne Stoiber, BA, Asc. Prof. (FH) Dipl.-Ing. Christian Huber, Sarah Klinger, Gülşen Akyol (v.l.n.r.).

Starke Ideen für die Zukunft: Studierende und Alumni des Studiengangs Facility Management & Immobilienwirtschaft zeigten beim Future Talent Award 2025, wie praxisnah, relevant und zukunftsweisend ihre Ausbildung ist – und holen sich gleich mehrere Nominierungen und Auszeichnungen.

Was verändert sich, wenn Roboter plötzlich Teil des Teams werden? Wie wirken sich Homeoffice und Digitalisierung auf die Gestaltung von Büroflächen aus? Und was bedeutet die CO₂-Bepreisung ganz konkret für Eigentümer:innen von Wohngebäuden? Mit genau solchen Fragen setzten sich Studierende und Alumni des Studiengangs Facility Management & Immobilienwirtschaft an der FH Kufstein Tirol in ihren Abschlussarbeiten auseinander. Dabei bewiesen sie nicht nur ein Gespür für aktuelle Entwicklungen, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Zukunftsthemen praxisnah aufzubereiten. 

Diese inhaltliche und methodische Stärke blieb nicht unbemerkt: Anfang Juni 2025 wurden mehrere Arbeiten beim Future Talent Award 2025 der Facility Management Austria (FMA) und der International Facility Management Association Austria (IFMA Austria) nominiert und ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Sommerfests der FMA in Wien statt. Der renommierte Award würdigt wissenschaftliche Arbeiten, die die Branche mit frischen Impulsen bereichern – ein starkes Zeichen für die Qualität der Ausbildung an der FH Kufstein Tirol.

Forschung, die nicht im Hörsaal endet

Was die Arbeiten auszeichnet, ist nicht nur ihre methodische Sorgfalt, sondern auch der Wunsch, mit der eigenen Forschung etwas beizutragen: zur Praxis, zur Diskussion, zum Weiterkommen. Es ging nicht darum, Bekanntes zu bestätigen, sondern darum, genau hinzuschauen, kluge Fragen zu stellen und neue Perspektiven zu entwickeln.

„Unsere Studierenden schreiben ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten mit aktuellen und relevanten Themen – sei es bei neuen Arbeitswelten, in der Digitalisierung oder in Fragen der Klimaverantwortung. Dass sie nicht nur eine Arbeit schreiben, sondern engagiert konkrete Ansätze überprüfen und hinterfragen, macht ihre Arbeiten so wertvoll.“ Asc. Prof. (FH) Dipl.-Ing. Christian Huber, Studiengangsleiter der Bachelorstudiengänge Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement und Facility Management & Immobilienwirtschaft sowie der Masterstudiengänge Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement und Facility- & Immobilienmanagement.

Für ihre Abschlussarbeiten wurden drei Studentinnen der FH Kufstein Tirol aus dem Bachelorstudiengang Facility Management & Immobilienwirtschaft – sowohl im Vollzeit- als auch im berufsbegleitenden Format – mit dem Future Talent Award 2025 ausgezeichnet:

  • Susanne Stoiber: Nachhaltigkeitsstrategien in der Wohnungswirtschaft – Entwicklung eines Werkzeugs zur Aufteilung und Berechnung der CO₂-Steuer in Deutschland vom Sommersemester 2024
  • Sarah Klingler: Saugroboter im betrieblichen Einsatz – Eine qualitative Untersuchung zur Akzeptanz im Facility Management vom Sommersemester 2025
  • Gülsen Akyol: Arbeitswelten - vom Sommersemester 2024, die sich mit den Veränderungen von Raumstrukturen in Bürogebäuden durch Technologie und Digitalisierung beschäftigt.

Ein Studiengang als Möglichkeitsraum

Der Studiengang Facility Management & Immobilienwirtschaft versteht sich als Raum für solche Entwicklungen. Für Forschung, die offen ist. Für Ideen, die noch kein fertiges Ergebnis brauchen. Und für Menschen, die Lust haben, etwas herauszufinden – und dabei nicht nur Wissen wiedergeben, sondern sich engagieren.

Die eingereichten Arbeiten zeigen: Die großen Fragen von morgen werden oft ganz leise gestellt – in einem Interview mit Reinigungskräften, in einer Excel-basierten CO₂-Simulation, oder in der Analyse von Raumplänen. Und genau da beginnt Veränderung.