Gastvortrag Marketing: SEO und GEO im Zeitalter der KI
- 04.05.2026
- News Studiengang
Julia Sturm, Online-Marketing-Expertin und Inhaberin der Agentur Digital You, gab in ihrem Gastvortrag Einblicke, wie generative KI die digitale Suche und Sichtbarkeit verändert.
Mitte März 2026 gab Online-Marketing-Expertin Julia Sturm spannende Einblicke in die Zukunft der digitalen Suche. In ihrem Gastvortrag zeigte sie, warum der Wandel von SEO hin zu GEO mehr ist als nur ein Trend – und wie Unternehmen diesen strategisch nutzen können.
Online-Marketing-Expertin Julia Sturm war am 13. März 2026 zu Gast an der FH Kufstein Tirol und nahm die Studierenden mit in die Zukunft der digitalen Suche. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand ein tiefgreifender Wandel: weg von klassischer Suchmaschinenoptimierung hin zu neuen Strategien für generative KI-Systeme. Anhand konkreter Beispiele zeigte sie, wie Unternehmen mit qualitativ hochwertigen Inhalten und einem vernetzten Ansatz ihre Sichtbarkeit nachhaltig stärken können.
Als Inhaberin der Agentur Digital You brachte Sturm nicht nur aktuelles Fachwissen mit, sondern auch wertvolle Einblicke aus der Praxis. Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Marketing & Kommunikationsmanagement der FH Kufstein Tirol erhielten so greifbare Impulse für ihre eigene berufliche Entwicklung.
Organisiert wurde der Vortrag von Stephanie Kogler, PhD, im Rahmen der Lehrveranstaltung Online Marketing. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Generative KI verändert schon heute die Spielregeln der digitalen Sichtbarkeit und fordert ein Umdenken, das weit über die klassische Google-Suche hinausgeht.
Der Wandel von der Such- zur Antwortmaschine
Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) orientierte sich lange fast ausschließlich am Marktführer Google. Mittlerweile gewinnen jedoch KI-Chatbots wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini zunehmend an Relevanz. Diese Entwicklung verändert das Suchverhalten grundlegend, betont die Expertin Julia Sturm. Nutzer:innen stellen heute komplexere Fragen oder verwenden verstärkt die Sprachsuche und nutzen dafür insbesondere KI-Chatbots. Folglich etabliert sich die Generative Engine Optimization (GEO) als neuer Kernbereich im Marketing. Dieser Ansatz optimiert Webinhalte gezielt für die Antworten generativer KI-Systeme.
Qualität durch das EEAT-Prinzip
KI-Modelle und Suchmaschinen bewerten die Qualität und Vertrauenswürdigkeit von Inhalten gemäß dem EEAT-Prinzip. Dieses Prinzip umfasst die Kriterien Erfahrung (Experience), Fachwissen (Expertise), Autorität (Authoritativeness) und Vertrauenswürdigkeit (Trustworthiness). Inhalte müssen auf praktischer Erfahrung basieren und fachliches Wissen klar belegen. „Man muss ganz klar zeigen, dass man die Expertin oder der Experte für das eigene Thema ist. Der Inhalt muss relevant sein“, betont Julia Sturm. Der Erfolg digitaler Strategien hängt maßgeblich vom Verständnis der Suchintention ab. Nur präzise Lösungen für die Absichten der Nutzer:innen finden Erwähnung in den KI-Quellenangaben.
Ganzheitliche Sichtbarkeit im Jahr 2026
Die digitale Sichtbarkeit erfordert heutzutage eine holistische Betrachtung, so die Expertin Julia Sturm. Eine Präsenz auf allen relevanten Plattformen ist für Unternehmen unverzichtbar. SEO und GEO bilden dabei eine Einheit. Diese schließt neben Suchmaschinen auch soziale Netzwerke wie TikTok und LinkedIn ein. Hochwertiger und einzigartiger Content bleibt der zentrale Schlüssel zum Erfolg. Kontinuierliche Anpassungen an technologische Innovationen sichern die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in digitalen Märkten. Dieser strategische Weitblick bereitet die angehenden Marketing-Expert:innen auf die komplexen Anforderungen der künftigen Medienlandschaft vor.
Links:
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