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Studieren unter Palmen: Theresas Auslandssemester auf Zypern

  • 10.03.2026
  • International
Theresa Meißl steht vor dem Eingang der University of Cyprus
© privat

Theresa Meissl vor der University of Cyprus, an der sie ihr Auslandssemester absolvierte.

Zwischen Hörsaal und Mittelmeer: Theresa Meissl verbrachte ihr Auslandssemester auf Zypern. Warum sie sich bewusst für eine große Universität entschieden hat und was sie fachlich wie persönlich aus dieser Zeit mitnimmt.

Theresa Meissl studiert Marketing & Kommunikationsmanagement an der FH Kufstein Tirol. Für ihr Auslandssemester zog es die gebürtige Steirerin an die University of Cyprus. Ausschlaggebend war der Wunsch, den Studienalltag an einer großen Universität kennenzulernen und neue internationale Perspektiven zu gewinnen. „Die Kufsteiner Hochschule ist eine kleine Hochschule, die University of Cyprus hingegen sehr groß. Das wollte ich bewusst erleben“, erklärt sie.

Alltag zwischen Universität und Mittelmeer

Der Studienalltag auf Zypern gestaltete sich für Theresa Meissl entspannt und abwechslungsreich. Sie besuchte vier Lehrveranstaltungen in Präsenz sowie eine Online-Vorlesung. Präsenztermine fanden dienstags und freitags statt, mittwochs wurde online studiert. An den übrigen Tagen blieb Zeit für Erholung und Austausch mit anderen internationalen Studierenden.

Blick vom Strand über das Meer zur untergehenden Sonne.
© privat

Sonnenuntergang am Meer auf Zypern – ein fester Bestandteil der Freizeitgestaltung während des Aufenthalts.

Ein typischer Tag begann am Vormittag mit der Vorbereitung auf die Vorlesungen. Danach verbrachte sie Zeit am Campus oder traf sich mit anderen Studierenden. „Nach der Uni geht man oft gemeinsam essen, redet viel und tauscht sich aus“, beschreibt sie ihren Alltag. Besonders an den Wochenenden stand der Strand im Mittelpunkt. Das Leben am Meer war fixer Bestandteil des Tagesablaufs.

Herausforderungen und besondere Erlebnisse

Eine zentrale Herausforderung war die Selbstorganisation im neuen Umfeld. „Man lebt allein in einem anderen Land, alles funktioniert anders und man spricht durchgehend Englisch“, sagt Theresa Meissl. Um sich besser einzuleben, reiste sie bereits zwei Wochen vor Studienbeginn nach Zypern. Das Kennenlernen neuer Menschen fiel leichter, da alle internationalen Studierenden in einer ähnlichen Situation waren.

Zu den persönlichen Highlights zählte eine Rundreise mit dem Auto über die Insel. Dabei erkundete sie abgelegene Dörfer und entdeckte Zypern abseits touristischer Orte. Auch akademisch gab es positive Erfahrungen. Besonders die ersten Midterm-Ergebnisse blieben ihr in Erinnerung. „Wenn man die ersten Prüfungen zurückbekommt und überall positiv ist, gibt das viel Motivation“, berichtet sie.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Qualifikationsspiels zur Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Österreich und Zypern. „Ein Spiel der österreichischen Nationalmannschaft genau in dem Land zu sehen, in dem man sein Auslandssemester macht, war für mich etwas ganz Besonderes“, sagt Theresa Meissl.

Fazit

Theresa Meissl zieht ein durchweg positives Fazit aus ihrem Auslandssemester. Sie empfiehlt Offenheit gegenüber neuen Menschen und Kulturen. „Man sollte sich nicht auf den Ort fixieren, sondern auf die Menschen, mit denen man diese Zeit teilt“, betont sie.

Die Erfahrung hat sie offener, selbstständiger und selbstbewusster gemacht. Der internationale Austausch, das eigenständige Leben im Ausland und der Umgang mit neuen organisatorischen Herausforderungen haben ihre persönliche Entwicklung nachhaltig geprägt.

 

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Dieser Artikel wurde von Studierenden des Vollzeit-Bachelorstudiengangs Marketing & Kommunikationsmanagement im Rahmen ihres Praxisprojekts verfasst.