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Von 1.000 auf 1.700: Forschung in Kufstein zieht mehr denn je

  • 27.04.2026
  • Allgemein
Besucherinnen erkunden den Festsaal der Kufsteiner Hochschule bei der Langen Nacht der Forschung und informieren sich an verschiedenen Stationen
© FH Kufstein Tirol

An über 50 Stationen konnten Kinder und Jugendliche bei der Langen Nacht der Forschung selbst Hand anlegen und unter anderem Experimente durchführen.

Mit Drohnen, Robotik und Mitmach-Experimenten begeisterte die FH Kufstein Tirol bei der Langen Nacht der Forschung zahlreiche Besucher:innen. Über 50 Stationen machten Wissenschaft erlebbar – von spielerischen Zugängen für Kinder bis zu innovativen Technologien zum Ausprobieren.

Wenn sich Türen öffnen und Forschung erlebbar wird: Im Rahmen der landesweiten Langen Nacht der Forschung, die alle zwei Jahre stattfindet, verwandelte sich die FH Kufstein Tirol am 24. April in einen lebendigen Ort des Entdeckens. Rund 1.700 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, moderne Technologien hautnah kennenzulernen und selbst auszuprobieren – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2024 mit rund 1.000 Gästen.

Begeisterung, die bleibt

Für besondere Momente war gesorgt - so etwa bei einem Besuch im Media Lab: Amy, Theresa und Lea trafen dort auf ein ORF-Team und durften spontan einen Beitrag für Tirol Heute (zirka ab Minute 10:50) anmoderieren, der noch am selben Abend ausgestrahlt wurde.

Jugendliche im Media Lab der Kufsteiner Hochschule erleben bei der Langen Nacht der Forschung moderne Technologien und Medienanwendungen hautnah
© FH Kufstein Tirol

Auch die Veranstaltung selbst hinterließ Eindruck – und das ganz unterschiedlich: „Ich bin jetzt schon das dritte Jahr hier, weil es mir einfach richtig gut gefällt“, erzählt Amy. „Ich finde es richtig cool, dass man hier so viel selber ausprobieren kann“, sagt Theresa. Und Lea ergänzt: „Es ist einfach spannend, weil man Dinge sieht, die man sonst nicht sieht“.

Die Rückmeldungen zeigen: Vor allem die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Dinge auszuprobieren, macht den Reiz der Veranstaltung aus.

Technik zum Anfassen

Ein besonderer Anziehungspunkt waren die Drohnen-Stationen. Hier wurde Technik verständlich, wenn eine Drohne in ihre Einzelteile zerlegt wurde. Beim Format Papierflieger vs. Drohne konnten Besucher:innen zudem selbst aktiv werden und spielerisch entdecken, welche Prinzipien hinter Flug und Steuerung stecken.

Drohnen-Station bei der Langen Nacht der Forschung an der Kufsteiner Hochschule, bei der Technik anschaulich erklärt und demonstriert wird
© FH Kufstein Tirol

Ebenso gefragt war der Bereich Robotik: Systeme wie Nao und Temi zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig Maschinen heute eingesetzt werden – vom sozialen Begleiter bis zum industriellen Helfer.

Ein weiteres Highlight bot das Motion-Capture-Lab. Hier wurde sichtbar, wie Bewegungen digital erfasst und in Echtzeit auf virtuelle Figuren übertragen werden – ein faszinierender Einblick in Anwendungen aus Film, Gaming und Sportanalyse.

Mitmachen und verstehen

Besonders großen Andrang gab es bei der CO₂-Raketen-Station. Aus einfachen Materialien bauten Besucher:innen ihre eigenen Raketen und ließen sie starten. Dabei wurde anschaulich vermittelt, welche Kräfte wirken und welche Rolle Energie und Treibhausgase spielen.

Auch die Beiträge regionaler Schulen – darunter die International School Kufstein, das BG/BRG Kufstein und die HLW Kufstein – bereicherten das Programm. Mit eigenen Experimenten und Mitmach-Stationen zeigten sie, wie früh Begeisterung für Wissenschaft geweckt werden kann.

Begeisterung für Forschung wecken

„Die Lange Nacht der Forschung ist eine sehr wichtige Veranstaltung für die FH Kufstein Tirol. Es ist uns ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche früh für Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Gleichzeitig zeigt die starke Beteiligung regionaler Schulen, wie lebendig und vielfältig dieses Interesse bereits ist. Besonders bedanken dürfen wir uns bei der Sparkasse Kufstein, die uns nicht nur bei diesem Event seit Jahren unterstützt" betont Mag. Thomas Petzold, Head of Events an der Kufsteiner Hochschule.

Es freut mich besonders zu sehen, mit welcher Neugier und Begeisterung sich so viele Besucher:innen auf neue Technologien einlassen.

Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller

Rektor FH Kufstein Tirol

Auch aus Sicht der Hochschulleitung unterstreicht die Veranstaltung, die bereits zum neunten Mal an der Kufsteiner Hochschule stattfand, die Bedeutung praxisnaher Wissensvermittlung: „Formate wie die Lange Nacht der Forschung machen sichtbar, wie wir an der FH Kufstein Tirol forschen: anwendungsnah, interdisziplinär und im direkten Austausch mit der Gesellschaft.“, so Rektor Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller.

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