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Management Forum Kufstein mit Top-Speaker:innen und Drohnenpreis

  • 15.04.2026
  • Eventrückblick
Prof. Dr. Philippe Gréciano, Prof. PD Dr. Mario Döller und Prof. Dr. Stefan W. Pickl bei der Unterzeichnung zur Initiierung eines internationalen Drohnenpreises.
© FH Kufstein Tirol

Prof. Dr. Philippe Gréciano, Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller und Prof. Dr. Stefan W. Pickl (v. l. n. r.) bei der Unterzeichnung zur Initiierung des internationalen Drohnenpreises.

Am Dienstag, den 14. April, fand das 19. Management Forum Kufstein statt: Unter dem Leitthema Europa in der globalisierten Welt. Eröffnet wurde der Abend von Mag. Brigitte Ederer. In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Top-Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Unter dem Leitthema Europa in der globalisierten Welt: Wege zusammen an die Innovationsspitze hat die FH Kufstein Tirol am 14. April 2026 bereits zum 19 Mal zum Management Forum Kufstein geladen. Hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gestalteten einen Abend, der aktuelle geopolitische, wirtschaftliche und technologische Herausforderungen Europas in den Mittelpunkt stellt. Ein besonderer Programmpunkt war die Initiation des neuen internationalen Preises zur Förderung junger Talente in der Drohnenforschung.

Das Management Forum fand in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) statt und brachte führende Expert:innen zusammen, die ihre Perspektiven zur Zukunft Europas teilten. Nach der Begrüßung durch Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller, Rektor der FH Kufstein Tirol und Prof. Dr. Philippe Gréciano, Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule, eröffnete Mag. Brigitte Ederer, ehemalige Staatssekretärin und erfahrene Top-Managerin, den Abend mit einer Keynote zum Thema Europa im globalen Kräftefeld: Geschichte verstehen, Zukunft gestalten.

Im Anschluss diskutierten renommierte Expert:innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Europas Rolle in einer zunehmend komplexen Welt. Zu den Diskutierenden zählen unter anderem Florence Ertel, M.A. (Universität Passau), Frédéric Joureau (Botschaft der Republik Frankreich in Österreich), Dr. Benedikt Linder (Leiter des DFH-Studiengangs deutsch-französisches Recht an der LMU München), Reinhold M. Karner (Entrepreneur und Management Advisor) sowie Prof. Dr. Stefan W. Pickl (Forschungsgruppe COMTESSA der Universität der Bundeswehr). Dabei standen Themen wie geopolitische Handlungsfähigkeit, digitale Souveränität, Innovationskraft sowie die Rolle von Bildung und Wirtschaft im Fokus.

Vorstellung des neuen internationalen Drohnenpreises

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung eines neuen international ausgerichteten Preises im Bereich Drohnenforschung. Die FH Kufstein Tirol initiierte diesen Preis gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) und der Forschungsgruppe COMTESSA der Universität der Bundeswehr München. Ziel der Initiative ist es, herausragende Leistungen junger Wissenschaftler:innen zu fördern und innovative Beiträge zur europäischen Drohnenforschung sichtbar zu machen.

Der Preis richtet sich an Studierende und Absolvent:innen mit internationalem Profil, die im Rahmen ihres Bachelor-, Master- oder Promotionsstudiums innovative Forschungsarbeiten im Bereich Drohnenforschung durchgeführt haben. Die Auswahl erfolgt durch eine internationale Jury auf Basis eines Bewerbungsdossiers. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird getragen von der Forschungsgruppe COMTESSA. Die feierliche Preisverleihung ist für das Jahr 2027 in Paris unter der Schirmherrschaft der Deutsch-Französischen Hochschule geplant. 

 

Mit dem Management Forum Kufstein setzt die FH Kufstein Tirol ein starkes Zeichen für den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Der Drohnenpreis betont internationale Kooperation.

Prof.(FH) Dr. Thomas Madritsch

Geschäftsführer FH Kufstein Tirol 

Über die Deutsch-Französische Hochschule (DFH)

Die DFH ist eine internationale Organisation, die deutsch-französische Studiengänge und Programme initiiert, evaluiert und fördert. Sie unterstützt die akademische Zusammenarbeit zwischen mehr als 200 Hochschulen in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern. 

Über die Forschungsgruppe COMTESSA

Die Forschungsgruppe COMTESSA der Universität der Bundeswehr München engagiert sich in der Forschung an komplexen Systemen und sicherheitsrelevanten Technologien.

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