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KLIMAPUZZLE REGT STUDIERENDE ZUM UMDENKEN AN

  • 09.12.2025
  • News Studiengang
Personen stehen um einen Tisch und positionieren Bilder in eine Struktur.
© FH Kufstein Tirol

Studierende der FH Kufstein Tirol beim Climate-Fresk-Workshop.

Klimawandel verstehen und handeln: Beim Workshop Climate Fresk an der FH Kufstein Tirol machten Studierende komplexe Zusammenhänge greifbar und erarbeiteten konkrete Wege für nachhaltiges Handeln. Ein interaktives Format für mehr Bewusstsein und Veränderung.

Wie hängen Klimaveränderungen, gesellschaftliche Entwicklungen und individuelles Verhalten zusammen? Dieser Frage widmeten sich Studierende des englischsprachigen Masterstudiengangs Energy & Sustainability Management sowie des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement der Fachhochschule Kufstein Tirol im Rahmen des interaktiven Formats Climate Fresk. 

Climate Fresk vermittelt wissenschaftliche Grundlagen zum Klimawandel spielerisch und anschaulich. In Kleingruppen analysierten die Teilnehmenden Ursachen, Wechselwirkungen und Auswirkungen des Klimasystems und entwickelten anschließend eigene Ideen, wie Nachhaltigkeit an der Hochschule und im Alltag gestärkt werden kann. Durch das zweitägige Programm führten Eva von Monschaw und Rubina Rauter, zwei ausgebildete Moderatorinnen, welche selbst Masterstudentinnen der Fachhochschule Kufstein Tirol sind.

Wissen teilen, Veränderung anstoßen 

An beiden Workshoptagen war der Raum gefüllt von Motivation und einem regen Austausch: Die Studierenden diskutierten engagiert, suchten nach Lösungen und setzten sich intensiv damit auseinander, was jede:r Einzelne im eigenen Wirkungsfeld zum Klimaschutz beitragen kann. Dabei sind viele praxisnahe Vorschläge entstanden: Von kleinen Veränderungen im (Arbeits-)Alltag über bewusstere Konsumentscheidungen bis hin zu konkreten Ideen, wie die Fachhochschule Kufstein Tirol noch nachhaltiger werden könnte. 

Personen blicken auf Notizen auf einer Pinnwand.
© FH Kufstein Tirol

Gemeinsam mit den Studierenden wurden Ideen für mehr Nachhaltigkeit – unter anderem für die Hochschule - entwickelt.

Die Studierenden entwickelten Konzepte, um ein veganes Mittagsmenü attraktiv zu gestalten und dauerhaft in das Angebot zu integrieren. „So bedrückend der Klimawandel sein kann, so beeindruckend war es zu sehen, wie viel Kreativität und Energie entsteht, wenn man gemeinsam an Lösungen arbeitet“, erzählt Rubina Rauter. „Aufgrund der Internationalität sowie der beruflichen Erfahrungen der Studierenden war ein hohes Maß an Kreativität zu beobachten. Außerdem war es toll zu beobachten, welche Ideen mit dem Gesamtwissen entstehen können, wenn jede:r bereit ist, sein Wissen zu teilen.“

Kreativität und Zusammenarbeit im Mittelpunkt

Der interaktive Ansatz vermittelte nicht nur Wissen, sondern schafft auch Bewusstsein auf eine Weise, die motiviert, selbst aktiv zu werden. Eva von Monschaw begeisterte vor allem folgendes am Klimapuzzle: „Es ist wirklich eindrucksvoll zu sehen, wie durch so ein Format die Zusammenarbeit auf Augenhöhe gefördert wird. Die daraus entstehenden Diskussionen und der damit verbundene Austausch führen oft zu neuen, kreativen Ideen. Das macht auch beim Moderieren Spaß!“ Mit Initiativen wie dieser soll das Thema Nachhaltigkeit in den Studiengängen co-kreativ und praxisorientiert vermittelt werden. Ziel ist es zugleich, Studierende zu befähigen und zu ermutigen, Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft zu übernehmen.

 

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