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Studierende entwickelten Grundstein für Ski-Weltcuprennen

  • 24.08.2025
  • Praxisprojekt
Projektmitglieder stehen vor einer Wand zusammen.
© FH Kufstein Tirol

Übergabe des Handbuchs nach der Abschlusspräsentation an Peter Mall (St. Anton am Arlberg).

Studierende der FH Kufstein Tirol entwickelten für die Gemeinde St. Anton am Arlberg ein Projekthandbuch für die Kandahar Weltcuprennen. Dieses bündelt Erfahrungen vergangener Weltcuprennen und dient künftig als Leitfaden für die Organisation.

Im Rahmen eines Praxisprojekts erstellten Studierende des Bachelorstudiengangs Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement ein detailliertes Handbuch für die Kandahar-Rennen. Es soll Abläufe strukturieren, Wissen sichern und die Organisation künftiger Weltcuprennen erleichtern.

Das Handbuch soll künftig die komplexen Abläufe bei der Organisation und Durchführung der Rennen erleichtern, für mehr Effizienz sorgen und als verlässliche Orientierung für alle Beteiligten dienen. Mitte Juni 2025 präsentierte die Praxisprojektgruppe ihre Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation an der FH Kufstein Tirol dem Auftraggeber Peter Mall. Damit repräsentiert die FH Kufstein Tirol erneut ihre praxisorientierte Ausrichtung und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

St. Anton am Arlberg ist seit Jahren Austragungsort internationaler Skiveranstaltungen, zuletzt des Audi FIS Skiweltcups der Damen Anfang 2025. Aufgrund der steigenden Komplexität in der Organisation dieser Großevents beauftragte die Gemeinde die FH Kufstein Tirol mit der Dokumentation und Zusammenführung des bestehenden Know-hows.

Strategischer Leitfaden für die Kandahar Rennen

Nach einem gemeinsamen Kick-off-Termin mit dem Auftraggeber begannen die Studierenden systematisch, die benötigten Informationen zu erheben. Dafür führten sie insgesamt 13 strukturierte Interviews mit verschiedenen Stakeholdern und Verantwortlichen rund um die Organisation der Skirennen durch. Die daraus gewonnenen Transkripte bildeten die inhaltliche Grundlage für das Handbuch. Sobald alle Interviews abgeschlossen waren, starteten die Studierenden mit der Erstellung des Handbuchs. Dabei setzten sich die jeweiligen Fachbereiche zusammen, führten ihre Informationen zusammen und erarbeiteten eine umfassende Übersicht, die den Kern des Handbuchs bildet.

Dieses Papier dient als roter Faden und hat für unsere Organisation einen enormen Wert.

Peter Mall

Vertreter der Gemeinde St. Anton am Arlberg

In einer Zwischenpräsentation stellten die Studierenden ihre bisherigen Ergebnisse dem Auftraggeber vor, der daraufhin noch einige fehlende oder überflüssige Punkte anmerkte. Diese Rückmeldungen wurden berücksichtigt, bevor alle Informationen schließlich in einem umfassenden Dokument zusammengeführt und für die Abschlusspräsentation finalisiert wurden.

Wertvolle Erkenntnisse aus der Projektarbeit

Für die Studierenden wurde besonders deutlich, wie entscheidend klare Kommunikation und eine strukturierte Vorgehensweise innerhalb des Teams sind – gerade bei komplexen Projekten wie diesem. Eine klare und geordnete Aufgabenverteilung ermöglichte es nicht nur den Studierenden selbst, sondern auch dem externen Auftraggeber, jederzeit den Überblick zu behalten und einen kontinuierlichen Austausch sicherzustellen.

Der intensive Dialog mit den verschiedenen Beteiligten des St. Anton Kandahar Teams machte außerdem deutlich, wie herausfordernd es ist, vielfältige Informationen aus unterschiedlichen Quellen und Arbeitsbereichen in einem verständlichen und übersichtlichen Handbuch zusammenzuführen. Dieses Zusammenspiel aus Kommunikation, Organisation und Koordination stellte eine wichtige Lernerfahrung dar, die den Erfolg des Projekts maßgeblich mitprägte.

 

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Dieser Artikel wurde von Studierenden des Vollzeit-Bachelorstudiengangs Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement im Rahmen ihres Praxisprojekts verfasst.