Studierende analysieren Rebranding von Škoda Österreich
- 11.03.2026
- Praxisprojekt
Ein Foto mit Škoda Österreich, von Links: Prof. (FH) Dr. Kristina Kampfer, Martin Kreuzmeier, Leonhard Thurnhuber, Fabian Fobeaux, Lena Auer, Weronika Sabonski, Denise Gruber, Máté Szakács, Felicitas Högl, Thomas Diesenberger, Sarah Kupetzius, Eva Rubatscher, Tim Rechel, Prof. (FH) DDr. Mario Situm
Wie verändert ein Rebranding die Markenwahrnehmung? Neun Studierende des Bachelorstudiengangs Unternehmensführung der FH Kufstein Tirol analysierten die Wirkung eines Marken-Rebrandings von Škoda Österreich und leiteten praxisnahe Handlungsempfehlungen ab
Im Rahmen eines Praxisprojekts arbeiteten neun Studierende des Bachelorstudiengangs Unternehmensführung, vzB.24 (neu: Leadership & Business Management) an einer Marktforschungsaufgabe für die Porsche Holding Salzburg. Hintergrund war das umfassende Rebranding von Škoda Österreich im Jahr 2023: Der Markenauftritt wurde modernisiert, um eine neue Zielgruppe, den Everyday Explorer, anzusprechen. Dennoch sollten sichergestellt werden, dass bestehende Kund:innen gehalten werden
Unter der Betreuung von Prof. (FH) Dr. Kristina Kampfer arbeiteten die Studierenden ein Semester lang eng mit Škoda Österreich, vertreten durch Thomas Diesenberger (Marketingleitung), Sarah Kupetzius, B.A., und Eva Rubatscher, MSc, zusammen. Ziel des Projekts war es, zu analysieren, wie sich das Rebranding auf Zielgruppenstruktur, Markenwahrnehmung und Kund:innenbindung ausgewirkt hat, um daraus konkrete Empfehlungen für die Marketingpraxis abzuleiten.
Für Thomas Diesenberger steht fest: „Das Projekt war ein voller Erfolg und hat bei weitem seine Erwartungen übertroffen. Wir freuen uns schon auf die erneute Zusammenarbeit im kommenden Semester.“
Methodik und Ergebnisse
Um fundierte Antworten auf die Forschungsfragen zu erhalten, entwickelten die Studierenden ein strukturiertes Untersuchungsdesign und kombinierten verschiedene Marktforschungsmethoden. Dafür werteten die Studierenden zunächst Sekundärquellen aus und führten anschließend eigene Primärforschung durch. Mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden untersuchten sie, ob das neue Markenbild tatsächlich neue Zielgruppen erreicht, wie bestehende Kund:innen darauf reagieren und wie sich die Marke seither positioniert. Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelten sie praxisorientierte Handlungsempfehlungen und identifizierten Optimierungspotenziale, die sie am Ende dem Auftraggeber präsentierten.
Das Projekt war ein voller Erfolg und hat bei weitem seine Erwartungen übertroffen.
Thomas Diesenberger
Marketingleitung, Škoda Österreich
Abschluss und Impulse für die Praxis
Die Zusammenarbeit mit Škoda war von hoher Verlässlichkeit und Inspiration geprägt. Das Praxisprojekt machte deutlich, wie entscheidend strukturierte Teamarbeit, klare Organisation und ein gutes Teammanagement für den Projekterfolg sein können. Im theoretischen Hintergrund wurde deutlich, dass sowohl qualitative als auch quantitative Forschung eine sorgfältige Vorbereitung erfordern. Nur durch diese strukturierte Vorgehensweise lassen sich repräsentative und vergleichbare Daten gewinnen, die eine fundierte Analyse ermöglichen. Um Entwicklungen valide nachvollziehen zu können, sollten diese Daten in regelmäßigen Abständen erneut erhoben werden. So erhalten Marken einen kontinuierlichen Überblick über die Zusammensetzung, Wahrnehmung und Entwicklung ihrer Zielgruppen.
Auf dieser Grundlage lassen sich konkrete und strategisch fundierte Handlungsempfehlungen für die zukünftige Markenkommunikation ableiten. Dazu gehört insbesondere eine klarere strategische Ausrichtung der Social-Media-Aktivitäten, kombiniert mit einer definierten Kennzahlenstruktur und einer kontinuierlichen Datenerhebung. Ergänzend sollten Zielgruppen gezielt über emotionale Ansprache und relevante Inhalte angesprochen werden, um langfristige Kundenbindungen aufzubauen.
Sowohl für das Unternehmen als auch für die Studierenden entstand dadurch ein deutlicher Mehrwert. Die Studierenden konnten ihr theoretisches Wissen zu Markenaufbau, Marketing, Zielgruppenanalyse sowie wissenschaftlichem Arbeiten und Statistik praxisnah anwenden. Das Unternehmen profitierte zugleich von einem externen Blickwinkel, datenbasierten Empfehlungen und einer strukturierten Kennzahlenerhebung als Grundlage für zukünftige Maßnahmen.
Links:
- Leadership & Business Management | vz
- Porsche Holding Salzburg | Website