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Was Hanna im Studium wirklich gelernt hat

  • 24.03.2026
  • Allgemein
Hanna Wimmer steht vor einer weißen Wand.
© privat

Studentin Hanna Wimmer verbindet im Studium internationale Perspektiven mit wirtschaftlichem Know-how.

Andere Länder, neue Perspektiven und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen: Für Hanna Wimmer ist International Business Studies mehr als Theorie. Mit Auslandsjahr in Schweden, Praxisprojekten und globalen Simulationen erlebt sie, wie vernetzt unsere Welt ist – und welche Rolle sie darin spielen will.

Schon als Kind wollte Hanna Wimmer verstehen, wie die Welt funktioniert. Andere Länder, Sprachen und Kulturen faszinierten sie früh – ebenso wie die Strukturen dahinter. „Ich war immer neugierig und wollte Zusammenhänge verstehen“, erzählt die Studentin des Vollzeit-Bachelorstudiengangs International Business Studies (jetzt: International Business Management) an der FH Kufstein Tirol.

Diese Neugier verbindet die Oberösterreicherin aus Waizenkirchen mit einer zweiten Leidenschaft: Struktur. „Ich liebe es, Dinge zu planen, Projekte zu organisieren und komplexe Themen zu durchdringen“, sagt sie und lacht. Ein Faible für Excel-Listen gehört für sie ganz selbstverständlich dazu. Das Studium vereint für sie genau diese beiden Interessen: die internationale Perspektive und das Verständnis wirtschaftlicher Prozesse.

Wirtschaft verstehen – in einer komplexen Welt

Im Laufe ihres Studiums hat Hanna nicht nur fachliches Wissen aufgebaut, sondern auch persönliches Selbstvertrauen gewonnen. „Ich habe gelernt, wie komplex und dynamisch unsere Welt ist“, sagt sie. Gerade deshalb sei es wichtig, flexibel zu bleiben und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Ein prägendes Erlebnis war für sie das Business Simulation Game im Studium. In Teams analysierten die Studierenden globale Lieferketten und trafen unternehmerische Entscheidungen in einem internationalen Marktumfeld. „Dabei wird einem bewusst, wie eng vernetzt wirtschaftliche Systeme sind – und wie schnell sich Rahmenbedingungen verändern können.“

Ein Jahr Schweden – und viele neue Perspektiven

Besonders intensiv erlebte Hanna diese internationale Perspektive während ihres Auslandsjahres in Schweden. Dort arbeitete sie in internationalen Teams mit Studierenden aus verschiedenen Ländern zusammen und beschäftigte sich intensiv mit Nachhaltigkeit und Innovation.

„Schweden ist ein echter Vorreiter in diesem Bereich“, erzählt sie. In Lehrveranstaltungen und Projekten ging es unter anderem um Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Innovationen und neue Technologien. Besonders beeindruckt hat sie das Projekt Oceanbird von Alfa Laval und Wallenius, ein Konzept für ein windbetriebenes Frachtschiff, das zeigt, wie technologische Innovation und Nachhaltigkeit zusammenwirken können.

Digitalisierung praktisch erleben

Neben internationalen Themen spielt auch Digitalisierung im Studium eine zentrale Rolle. Die Studierenden beschäftigen sich mit digitalen Geschäftsmodellen und analysieren mit Tools wie dem Business Model Canvas, wie Unternehmen sich durch technologische Entwicklungen verändern.

Für Hanna wurde das besonders greifbar in einem Praxisprojekt mit einem Tiroler Technologieunternehmen. Als Projektleiterin koordinierte sie gemeinsam mit ihrem Team die Entwicklung digitaler Kommunikationsstrategien – von Website-Optimierung über Social Media bis hin zu Konzepten für Kundenakquise. „Dabei konnte ich viele Inhalte aus dem Studium direkt anwenden.“

Campus mit internationalem Flair

Auch der Campus in Kufstein selbst trägt für Hanna viel zur Studienerfahrung bei. „Wenn man die FH betritt, fühlt man sich sofort willkommen“, sagt sie. Kleine Gruppen, persönliche Betreuung und der enge Austausch mit Lehrenden schaffen eine familiäre Atmosphäre.

Besonders schätzt sie die Vielfalt am Campus. Studierende aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen prägen den Alltag und machen den Austausch lebendig. „Diese Internationalität erlebt man nicht nur in den Lehrveranstaltungen, sondern auch im Alltag.“

Und dann ist da noch die Umgebung: „Mit Blick auf die Tiroler Berge fällt es schwer, schlechte Laune zu haben“, sagt Hanna mit einem Lächeln.

Ein Studium, das Türen öffnet

Rückblickend ist für sie vor allem eines entscheidend: die Kombination aus Internationalität, Praxisnähe und persönlicher Entwicklung. Die Möglichkeit, einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen, empfindet sie als besonderes Privileg.

Für Hanna ist klar: Das Studium hat nicht nur ihr Wissen erweitert, sondern auch ihren Blick auf die Welt. Und genau das war von Anfang an ihr Ziel.

 

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