Der Geschäftsführer und drei Mitarbeitende von EBS Smart Solutions Software GmbH berichten worauf es bei einer IT-Ausbildung ankommt und geben Einblick in ihren Arbeitsalltag.
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Ganzheitliche Ausbildung im IT-Bereich

25.08.2021 | General
Die FH Kufstein Tirol bildet in den technischen Studiengängen IT-Fachkräfte praxisnah und persönlich aus. Bei der Firma EBS Smart Solutions Software GmbH sind bereits drei Alumni der Kufsteiner Fachhochschule tätig.

Die Verbindung zwischen der Fachhochschule und dem Softwareunternehmen fing mit Anna-Maria Mair, BSc, erste Absolventin des Bachelorstudiengangs Web Business & Technology (WEB) an. Ihr folgten Hannes Wilhelmer, MSc, und Martin Islitzer, BSc, die beide ebenfalls im gleichen Bachelor studierten. Im vergangenen Wintersemester konnten WEB-Studierende im Rahmen eines großen Förderprojektes die Firma mit ihrer Expertise unterstützen.

Praxisbezogen studieren und arbeiten

„Die Anknüpfungspunkte zur FH Kufstein Tirol sind bis auf die drei Alumni, das gemeinsame Förderprojekt. Dieses setzen wir mit der FH und der MICADO AUTOMATION GmbH um. Bisher unterstützten uns die WEB-Studierenden mit Usability Testprüfungen von IoT Anwendungen. Die Organisation und Umsetzung war sehr professionell und es war insgesamt ein interessanter Outcome des gesamten Projektes und super Feedback für unser Produkt“, berichtet DI (FH) Michael Schneeberger, Geschäftsführer von EBS.

„Gerade der hohe Praxisbezug und das familiäre Verhältnis waren für mich die Hauptgründe für ein Studium an der FH Kufstein Tirol. Für den späteren Beruf ist es wichtig, sich während der Ausbildung ein breites Basiswissen aufzubauen, um sich so auch schnell an neue Technologien anpassen zu können“, empfiehlt Hannes Wilhelmer, MSc, Leitung Bereich Web- & App Technologien. Er studierte zuerst im Bachelor und anschließend berufsbegleitend im Masterstudiengang Web Communication & Information Systems an der FH Kufstein Tirol.

Basiswissen und soziale Kompetenzen

Anna-Maria Mair, BSc, konnte bei EBS direkt nach dem Praxissemester ihren beruflichen Weg fortsetzen und unterstützt die Firma seit 2013. Geschäftsführer DI (FH) Michael Schneeberger erinnert sich: „Das Know-how von Anna hat uns bereits im Praktikum schon so überzeugt, dass wir ihr direkt eine Festanstellung angeboten haben. Man sieht einfach, dass die Ausbildung top und auch sehr praxisnah ist“. „Meine Arbeit gefällt mir nach wie vor sehr gut. Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich und das macht es auch sehr besonders. Es gibt täglich neue Anforderungen und Problemstellungen, die es zu lösen gibt“, fügt Anna-Maria Mair, BSc, Leitung Bereich Kunden-Support, hinzu.

„Als IT Spezialist ist eine ganzheitliche Anschauung der verschiedenen Prozesse sehr wichtig. Die Perspektive des Kunden und Sinnhaftigkeit spielen im Projekt auch eine sehr große, wichtige Rolle. Die Fachhochschule bildet die Studierenden dahingehend nicht nur zu technischen Spezialisten aus, sondern vermittelt auch die notwendigen Social Skills. Hier findet man eine ganzheitliche Ausbildung im IT-Bereich“, so Martin Islitzer, BSc, Softwareentwickler. Islitzer hat ebenfalls WEB studiert und wird noch im Laufe des Sommers den berufsbegleitenden Masterstudiengang Data Science & Intelligent Analytics abschließen.

Internationales Softwareunternehmen mit familiären Wurzeln

EBS Smart Solutions Software GmbH wurde 1985 vom Vater des jetzigen Geschäftsführers gegründet und wird nun seit 2004 als GmbH geführt. DI (FH) Michael Schneeberger hat das Familienunternehmen zu einer weltweit tätigen Firma mit (inter)nationalen Kunden aus allen Branchen wie z.B. die Österreichischen Lotterien geführt. Der Fokus lag schon immer auf Datenbankanwendungen, seit 2004 kam der Webbereich als zweiter Geschäftsbereich, sowie Data Engineering als dritter Bereich hinzu. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mit Sitz in Lienz 17 Mitarbeitende. „Wir schätzen die Ausbildung der FH Kufstein Tirol sehr und freuen uns über Bewerbungen aus Kufstein. Unsere Firma zeichnet vor allem aus, dass wir bestens ausgebildete Fachkräfte haben, die miteinander als Team arbeiten“, ergänzt DI (FH) Michael Schneeberger.

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