Das Team des Sprachenkompetenzzentrums präsentierte bei einer internationalen Online-Konferenz zum Thema Blended Learning mit Realia im Sprachlehrunterricht.
FH Kufstein Tirol
Gruppenbild des Teams des Sprachenkompetenzzentrums der FH Kufstein Tirol.

Sprachenkompetenzzentrum bei internationaler Konferenz

31.03.2021 | International
Das Sprachenkompetenzzentrum der FH Kufstein Tirol war bei der internationalen Sprachlehrkonferenz vom Arbeitskreis der Sprachenzentren an Hochschulen e.V. (AKS) vertreten.

Bei der AKS-Online-Arbeitstagung 2021 beteiligte sich das Sprachkompetenzzentrum mit einer eigens geleiteten Arbeitsgruppe zum Thema Blended Learning mit Realia im Sprachlehrunterricht. Zusätzlich gaben die HochschullehrerInnen des Kompetenzzentrums sowie externe Sprachlehrende der FH Kufstein Tirol insgesamt sechs wissenschaftliche Vorträge im Rahmen der von 04. bis 05. März anberaumten Konferenz.

Sprachenkompetenzzentrum präsentiert erfolgreiches Projekt

Das Sprachenkompetenzzentrum der Kufsteiner Fachhochschule präsentierte, auf der in Mitteleuropa und darüber hinaus bekannten Konferenz, die erfolgreiche Arbeit im Bereich der Curriculums- bzw. Syllabusentwicklung mit Blended Learning und authentischen Materialien (sog. ‚Realia‘).

„Die durch die allgemeine Curriculumsrevision notwendig gewordene grundlegende Neukonzipierung aller unserer Sprachlehrveranstaltungen war ein äußerst zeitintensives, jedoch auch höchst erfolgreiches Projekt. Das Feedback unserer Studierenden zu den neu gestalteten Sprachlehrveranstaltungen war sehr positiv, und die nun erstmals aufgenommenen eLearning Anteile machen die Kurse zu hervorragenden Beispielen von Blended Learning“, bemerkt Prof. (FH) Yvonne Unnold, Leiterin des Kompetenzzentrum Sprachen an der FH Kufstein Tirol.

Ziel der vom Sprachenkompetenzzentrum veranstalteten und geleiteten Arbeitsgruppe auf der AKS-Konferenz war, dieses erfolgreiche Entwicklungsprojekt und die gewonnenen Erkenntnisse mit der wissenschaftlichen Community sowie anderen Sprachlehrenden zu teilen.

Highlights des wissenschaftlichen Programms

Neben einem einführenden Vortrag des gesamten Teams des Sprachenkompetenzzentrums folgten auch eigene wissenschaftliche Vorträge der TeammitgliederInnen auf der Konferenz. So beschäftigte sich Mag. Claudio Schekulin in seinen Vorträgen „Defining blended learning“ sowie „‚What’s in a name?’ Real, authentic, genuine?“ mit grundlegenden Fragen der Sprachlehrforschung und Soziolinguistik. Lourdes Enero Reneses, MA, Hochschullehrerin für Spanisch, ging in ihrem Vortrag „Blended Learning mit Realia im Sprachunterricht auf Anfängerniveau“ besonders auf die Bedürfnisse von Lernenden auf niedrigeren Niveaustufen ein. Während Prof. (FH) Yvonne Unnold in ihrem Vortrag „Using business case studies and entrepreneurship simulation in language education“ über die Möglichkeiten in fortgeschrittenen Business English-Gruppen referierte. „Insgesamt war die Arbeitsgruppe auf allen Linien ein Erfolg“, resümiert die Leiterin des Kompetenzzentrum Sprachen. „Zusätzlich zum tollen wissenschaftlichen Austausch in unserer eigenen Arbeitsgruppen konnten wir auch unsere professionellen Netzwerke mit anderen Sprachenzentren pflegen und weiter ausbauen“, fügt Lourdes Enero Reneses, MA, abschließend hinzu. 

Rege Teilnahme

Insgesamt nahmen über 100 Personen an den Vorträgen und Diskussionsrunden teil. Zu den VorträgerInnen zählte auch eine externe Sprachlehrende der FH Kufstein Tirol. „Die Einbindung unserer externen Lehrenden nicht nur im Rahmen der Unterrichtstätigkeit, sondern auch auf der Ebene der Forschung ist dem Sprachenkompetenzzentrum ein großes Anliegen. Dass das bei dieser Konferenz so gut funktioniert hat, freut uns sehr“, erklärt Mag. Claudio Schekulin, Hochschullehrer für Englisch und Koordinator der Sprachlehrveranstaltungen in berufsbegleitenden Studiengängen.