Die Gewinnergruppe mit ihrem Projekt „Glodn – das nachhaltige Ladekonzept mit Anreizprogramm“ bei der Verleihung des Start-up - Vouchers
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Nachhaltiges Konzept für E-Autos gewinnt Innovation Challenge

06.02.2018 |
Allgemein
24 Studierende des Masterstudiengangs Europäische Energiewirtschaft stellten sich mit fünf innovativen Geschäftsmodellen dem strengen Urteil einer hochrangigen Jury aus der Energiewirtschaft.

Die Studierenden hatten die Gelegenheit eigene Ideen vor ihrem Jahrgang zu pitchen. Bei einer gemeinsamen Abstimmung haben die Studierenden die drei bestbewerteten aus insgesamt 24 ausgewählt, Lehrveranstaltungsleiter Dipl.-Ing. (FH) Peter Teuschel von den Stadtwerken Wörgl gab noch zwei weiteren Studierenden die Gelegenheit ihre Idee vorzustellen.

Bei der abschließenden Abendveranstaltung im Sun Tower Wörgl konnten die Studierenden ihre innovativen Ansätze vor einer fachkundigen Jury präsentieren. Ing. Dipl.-Ing. (FH) Dirk Jäger von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Wolfgang Streicher und Victoria Banken, BSc, beide von der Universität Innsbruck, haben die Präsentationen der fünf Projektteams verfolgt und anschließend bewertet.

Intelligentes Ladekabel rechnet selbst ab

Der innovative Ansatz des Teams „Glodn – das nachhaltige Ladekonzept mit Anreizprogramm“ überzeugte die Jury mehr als alle anderen. Die zukunftsweisende Idee beinhaltet einen Lösungsansatz für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen. Das Gewinnerteam um Frank Dörner, BA, Philip Egger, BA, Patrick Heigl, BA, Melina Seemüller, BA und Konstantin Noisternig, BA präsentierte ein intelligentes Ladekabel, das die Abrechnung des getankten Stroms übernimmt. Die KundInnen haben darüber hinaus die Möglichkeit ihren Stromanbieter selbst zu wählen. Kostengünstige Ladebuchsen, die über ein Anreizprogramm Einnahmen pro getankter Kilowattstunde für den Eigentümer generieren und ein sinnvoller Ausbau der Ladeinfrastruktur wird ebenfalls garantiert.

Die Jury belohnte das Team „Glodn“ für seinen innovativen Ansatz mit einem Start-up-Voucher des aws – austria wirtschaftsservice im Wert von 1.000 €. Ein weiteres Team, „Regionalwärme“, hat das Konzept einer Fernwärmeversorgung mit Bürgerbeteiligung und einer regionalen Währung präsentiert und wurde dazu eingeladen, einen Teil ihrer Idee in das kürzlich gestartete FFG Projekt „Smart City Wörgl“ einzubringen.