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INNterconnect stärkt die Kulturszene über Grenzen hinweg

  • 09.07.2026
  • Eventrückblick
Das Organisationsteam von INNterconnect
© FH Kufstein Tirol

Das Organisationsteam von Innterconnect.

Kultur kennt keine Grenzen – zumindest nicht im Inntal. Mit INNterconnect entsteht ein lebendiges Netzwerk für Kreative aus Tirol und Bayern, das Begegnung, Praxis und echte Kooperationen in den Mittelpunkt stellt – und die FH Kufstein Tirol gestaltet diesen Prozess aktiv mit.

Am 8. Juni 2026 fand im Gründerzentrum Stellwerk18 in Rosenheim das Netzwerktreffen INNterconnect statt. Rund 45 Kulturakteurinnen und -akteure aus dem Inntal von Innsbruck bis Wasserburg kamen zusammen, um praktische Projektideen zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Kooperationen zwischen Tirol und Bayern anzustoßen. Die Veranstaltung wurde als Euregio‑Projekt der EU im Rahmen des Interreg Bayern–Österreich Programms gefördert sowie von der Kufsteiner Hochschule und dem Kulturreferat des Landkreises Rosenheim organisiert und veranstaltet.

 

Das Netzwerktreffen war geprägt von Offenheit, Neugier und Wertschätzung – also die ideale Ausgangslage für Kreative.

Prof. Dr. Bert Neumeister

Professor für Medien- & Kommunikationsmanagement

Die Teilnehmenden spiegelten die ganze Bandbreite der regionalen Kulturszene wider: Studierende, Amateure, freie Künstlerinnen und etablierte Profis aus Bildender Kunst, Literatur, Film, Design, Kulturverwaltung und Kreativwirtschaft. Zu den anwesenden Akteurinnen und Akteuren zählten u.a. die Betreiber des H3cke Makerspace Rosenheim, der Glaskünstler Florian Lechner, der bereits Projekte für den Bayerischen Landtag realisiert hat, sowie Anna Ladinig, Direktorin des Internationalen Filmfestivals Innsbruck. Viele weitere Initiativen und Einzelakteurinnen aus beiden Ländern nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen und fachlichen Austausch.

Neue Formate für Sichtbarkeit und kreative Infrastruktur

Die Veranstaltung war klar auf Vernetzung und konkrete Ergebnisse ausgerichtet. Nach kurzen Impulsen folgten Workshops zu gemeinsamen Veranstaltungsformaten, grenzüberschreitender Sichtbarkeit sowie Nutzung und Offenhaltung kreativer Infrastruktur in der Region. In den Gruppen entstanden erste gemeinsame Aktionsideen - etwa ein Pilot‑Veranstaltungszyklus, der an wechselnden Standorten im Inntal stattfinden könnte, gemeinsame Social‑Media‑Formate sowie Ansätze zur besseren Nutzung vorhandener Räume und Ateliers. Mehrere Arbeitsgruppen verabredeten zeitnahe Folgetreffen und informelle Kooperationsgespräche. Besonders deutlich wurde der Mehrwert, den Begegnung vor Ort schafft: Die moderierten Formate gaben Raum für schnell einsetzbare Projektpartnerschaften, die im Plenum vorgestellt und priorisiert wurden. Studierende der FH Kufstein Tirol dokumentierten die Ergebnisse für den Instagram-Kanal von INNterconnect und brachten darüber hinaus eine Generation‑Z‑Perspektive in die Diskussionen ein, etwa zu digitalen Formaten und neuen Vermittlungswegen.

Die Veranstalter – Anke Hellmann, Kulturreferentin des Landkreis Rosenheim und Bert Neumeister, Professor im Bachelorstudiengang Marketing & Kommunikationsmanagement der FH Kufstein Tirol – sind sich einig, dass der Auftakt ein voller Erfolg war: „Das Netzwerktreffen war geprägt von Offenheit, Neugier und Wertschätzung – also die ideale Ausgangslage für Kreative.“ Der fachliche Austausch soll nun digital weitergeführt werden: Als zentrale Anlaufstelle für die weitere Vernetzung dient der Kulturatlas Bayern, über den auch grenzüberschreitend Projektideen, Termine und Kontaktinformationen sichtbar gemacht werden sollen.

INNterconnect ist als niedrigschwelliges Netzwerkprojekt konzipiert, das Begegnung, Praxis und Bildung verbindet. Die Förderung durch Interreg Bayern–Österreich 2021–2027 sichert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Bestandteil einer langfristig angelegten Euregio‑Initiative.

 

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