Arian Gasser: Wirtschaft verstehen, weltweit erleben
- 13.04.2026
- International
Während seines Praktikums in Berlin sammelt Arian Gasser internationale Erfahrung – auch außerhalb des Hörsaals.
Von der HTL ins internationale Business: Arian Gasser studiert International Business Studies in Kufstein und sammelt Erfahrungen von Taiwan bis Berlin. Warum ihn vor allem das Auslandssemester und der Praxisbezug überzeugen.
Schon vor seinem Studium hat sich Arian Gasser intensiv mit wirtschaftlichen Zusammenhängen beschäftigt. Nach seiner technischen Ausbildung an der HTL wuchs das Interesse an globalen Märkten, Unternehmensentscheidungen und den Mechanismen dahinter.
„Wirtschaft ist für mich ein Erklärungssystem für viele Entwicklungen weltweit“, sagt Arian. Politische Spannungen, unternehmerische Entscheidungen oder gesellschaftliche Veränderungen – vieles lasse sich durch wirtschaftliche Zusammenhänge besser einordnen. Diese Perspektive hat ihn schließlich dazu gebracht, sich für ein Studium im internationalen Kontext zu entscheiden.
Ein Studium mit internationalem Anspruch
Heute studiert er den Vollzeit-Bachelorstudiengang International Business Studies (jetzt: International Business Management) an der FH Kufstein Tirol – und hat genau das gefunden, wonach er gesucht hat: eine Kombination aus fundierter Ausbildung, Internationalität und starkem Praxisbezug.
Ein entscheidender Faktor war für ihn das verpflichtende Auslandssemester. „Es ist kein optionales Extra, sondern fixer Bestandteil des Studiums“, erzählt Arian. Besonders prägend war seine Zeit in Taiwan: eine neue Kultur, neue Perspektiven und das Gefühl, über geografische und persönliche Grenzen hinauszuwachsen. „Da habe ich realisiert, dass ich diese Erfahrungen nur durch mein Studium machen kann.“
Jede Erfahrung bringt einen weiter – fachlich und persönlich.
Arian Gasser
Student
Doch Internationalität beginnt nicht erst im Ausland. Schon am Campus in Kufstein begegnet er Studierenden aus unterschiedlichsten Ländern. Der Austausch im Alltag, gemeinsame Lehrveranstaltungen und internationale Freundschaften machen das Studium von Anfang an zu einer globalen Erfahrung.
Praxisnah lernen, global denken
Neben der internationalen Ausrichtung überzeugt ihn vor allem der starke Praxisbezug. In Lehrveranstaltungen mit Unternehmenskooperationen arbeiten die Studierenden an realen Fragestellungen und entwickeln konkrete Lösungen. „Man arbeitet nicht nur theoretisch, sondern liefert echten Mehrwert“, sagt Arian.
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm ein Kurs während seines Auslandsjahres, in dem es darum ging, Marktinstrumente nicht nur zu verstehen, sondern direkt auf reale Szenarien anzuwenden. Genau diese Verbindung aus Analyse, Strategie und praktischer Umsetzung macht für ihn den Reiz des Studiums aus.
Auch Formate wie die Managementforen tragen dazu bei. Dort sprechen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Management über aktuelle Themen und Herausforderungen. „Man merkt, dass man sich mit Inhalten beschäftigt, die wirklich relevant sind“, sagt Arian. Vor allem der Austausch im kleineren Rahmen habe ihm gezeigt, wie wertvoll es ist, sich aktiv einzubringen.
Erfahrungen, die bleiben
Aktuell absolviert Arian ein Praktikum in Berlin und nutzt auch diese Zeit, um neue Perspektiven zu gewinnen – nicht nur beruflich, sondern auch kulturell. Jede Station, ob in Kufstein, Taiwan oder jetzt in Deutschland, erweitert seinen Blick auf die Welt.
Internationalität bedeutet für ihn mehr als nur Ortswechsel. Es geht darum, offen zu sein für neue Denkweisen, sich auf unbekannte Situationen einzulassen und daran zu wachsen. „Jede Erfahrung bringt einen weiter – fachlich und persönlich“, so Arian.
Raus aus der Komfortzone
Für Studieninteressierte hat er eine klare Botschaft: „Man sollte bereit sein, aus der Komfortzone herauszugehen.“ Der Schritt ins Ausland, neue Kulturen und neue Umfelder können herausfordernd sein – genau darin liege aber auch die größte Chance.
Wer sich darauf einlässt, gewinnt mehr als nur Fachwissen: internationale Freundschaften, interkulturelle Kompetenzen und ein globales Netzwerk. Für Arian steht fest: Das Studium hat ihm nicht nur wirtschaftliches Verständnis vermittelt, sondern auch gezeigt, wie vielfältig die Welt ist – und welche Rolle er darin spielen kann.