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Mitgestalten, bewegen, verändern – Die ÖH Kufstein

  • 02.09.2025
  • Allgemein
Gruppenfoto von Studierenden im Freien, viele tragen bordeauxrote Kapuzenpullover mit Logo
© ÖH Kufstein

Die ÖH Kufstein ist mehr als eine Vertretung – sie gestaltet aktiv das Campusleben, setzt sich für die Anliegen der Studierenden ein und schafft wertvolle Erlebnisse. Ein engagiertes Team, das von Studierenden für Studierende arbeitet.

Die ÖH Kufstein engagiert sich ehrenamtlich für Studierende: Sie organisiert Events, unterstützt beim Studium und fördert das Campusleben. Angelina Sophie Baumann spricht im Interview über Projekte, Herausforderungen und warum sich mehr Studierende einbringen sollten.

Die ÖH Kufstein ist weit mehr als eine gesetzliche Pflichtvertretung – sie ist das Herzstück des Campuslebens. Warum ihr Engagement so wichtig ist und was hinter den Kulissen passiert, erzählt uns Angelina Sophie Baumann, stellvertretende Vorsitzende der ÖH Kufstein, im Interview.

Was ist die ÖH und was macht sie eigentlich?

Angelina Sophie Baumann: Die ÖH Kufstein ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Studierenden an unserer FH. Wir setzen uns dafür ein, das Campusleben zu verbessern, stehen bei Fragen und Anliegen zur Seite und bieten viele Services, wie vom kostenlosen Materialverleih für Projekte bis hin zu Beratungen zu Wohnen, Versicherung oder psychischen Herausforderungen. Auch eigene Ideen und Wünsche der Studierenden sind willkommen, dafür schafft die ÖH aktiv Raum. Wir organisieren regelmäßig Aktionen wie Wanderungen, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und ermöglichen Vergünstigungen für Studierende.

Wie finanziert sich die ÖH?

Baumann: Die ÖH wird größtenteils durch den ÖH-Beitrag finanziert, den alle Studierenden pro Semester zahlen. Ein Teil fließt an die Bundesvertretung, die auch uns in Kufstein unterstützt, ein anderer Teil deckt die Studierendenversicherung, dadurch sind alle automatisch unfall- und haftpflichtversichert.
Spannend ist auch: Ein Teil des Beitrags kann von Studierenden direkt wieder genutzt werden, zum Beispiel zur Organisation von Klassenevents.

Warum sollten sich Studierende für die ÖH interessieren?

Baumann: Weil wir uns wirklich für die Anliegen der Studierenden einsetzen. Es gibt verschiedene Referate, zum Beispiel für Bildungspolitik, Soziales oder Nachhaltigkeit. Dort kann man sich für Anliegen melden oder auch direkt bei uns im Team. Auch die Jahrgangssprecher:innen gehören zur ÖH und sind eine wichtige Schnittstelle, sie geben uns Rückmeldungen und bringen Themen an die Studiengangsleitung. So können wir aktiv etwas bewegen. Über das ÖH-Gremium, in dem auch Studierende mitentscheiden, werden sogar offizielle FH-Richtlinien, zum Beispiel zu Bachelor- und Masterarbeiten, mitgestaltet.

Welche Rolle spielt das Studienprogramm MKM in der ÖH?

Baumann: MKM ist bei uns stark vertreten – im Eventreferat, im Marketingreferat und auch durch die Jahrgangssprecher:innen. Unsere MKM-Studierenden sind aktiv dabei, das Campusleben mitzugestalten. Besonders freut es uns, dass das Marketingreferat ab dem nächsten Semester komplett von MKM-Studierenden übernommen wird. Das zeigt, dass unsere Projekte und Interessen sich auf alle Studiengänge, MKM natürlich inklusive, beziehen.

Gibt es ein aktuelles Beispiel für erfolgreiche ÖH-Arbeit?

Baumann: Die ÖH-Wahl vor kurzem war ein großes Highlight. Wir haben es geschafft, die Wahlbeteiligung durch verschiedene Aktionen zu steigern – mit viel Werbung, einem Spritzerstand und großartigen Goodies. Das hat gezeigt, dass die Studierenden ihre Stimme nutzen wollen und wir als Gemeinschaft zusammenhalten.

Womit hat die ÖH aktuell zu kämpfen?

Baumann: Unser größtes Problem ist, dass viele Studierende gar nicht wissen, was die ÖH alles macht und welche Angebote es gibt. Wir arbeiten gerade an einer neuen, übersichtlicheren Website, die im Herbst startet. Entwickelt von und für Studierende im Rahmen eines Praxisprojekts. So wollen wir den Zugang zu Informationen erleichtern. Schon jetzt findet man viele Infos und aktuelle Angebote auf unserer Website: ÖH Kufstein

Wie läuft die Zusammenarbeit mit der FH Kufstein?

Baumann: Die Zusammenarbeit funktioniert gut. Wir stehen in engem Austausch mit dem Rektorat und der Verwaltung, besprechen regelmäßig Anliegen, von Erstsemester-Betreuung bis hin zu Stundenplanänderungen. Unser gemeinsames Ziel: das Studium für alle so angenehm und spannend wie möglich zu gestalten.

Was hat dich dazu bewegt, Teil der ÖH zu werden?

Baumann: Ich studiere Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement im vierten Semester und bin seit einem Jahr bei der ÖH. Ursprünglich wollte ich ins Sportreferat, aber das damalige Team hat mich überzeugt, mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich wusste anfangs kaum etwas über die ÖH, aber mein Bauchgefühl und die Unterstützung vom alten Team haben mich motiviert. Besonders beeindruckt hat mich der Blick in alte Protokolle – es war faszinierend zu sehen, dass frühere Teams ähnliche Ideen hatten, wie wir und ich wollte diese endlich umsetzen.

Was war dein bisher größtes Erfolgserlebnis?

Baumann: Definitiv das Schulungswochenende, das wir organisiert haben. Wir haben mit externen ÖH-Trainer:innen ein richtiges Onboarding für unser Team auf die Beine gestellt. Dadurch sind wir schnell in den Arbeitsmodus gekommen und konnten viele Projekte erfolgreich umsetzen.

Was rätst du Studierenden, die sich engagieren möchten?

Baumann: Traut euch einfach und probiert es aus! Wir finden für jede:n den passenden Bereich, und selbst wenn etwas nicht gefällt, gibt es immer andere Möglichkeiten, sich einzubringen. Die ÖH ist ein bunter, offener Haufen aus Bachelor- und Masterstudierenden, in ständigem Wandel. Wer etwas bewegen will, ist bei uns immer willkommen.