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Das Kurzfilmfestival Kufstein 2025 schuf ein MOSAIK

  • 11.12.2025
  • Praxisprojekt
Zwei Personen stehen auf der Buehne.
© FH Kufstein Tirol

Die studentischen Moderatoren Olivier-Laurent Marchal und Temmuz Buse Özdemir begrüßen das Publikum beim Kurzfilmfestival Kufstein 2025.

Das Kurzfilmfestival Kufstein begeisterte mit seiner 8. Ausgabe unter dem Motto MOSAIC – Many Stories, One Frame. Die Verantwortlichen zeigten Kurzfilme, die kulturellen Dialog und Inklusion fördern. Alle Erlöse flossen an die lokale Wohltätigkeitsorganisation Kufstein hilft!

Jedes Mosaik besteht aus vielen einzelnen Teilen – genau wie unsere Gesellschaft. Unter dem Motto MOSAIC – Many Stories, One Frame organisierten Studierenden der FH Kufstein Tirol die 8. Ausgabe des Kurzfilmfestivals. Die Veranstaltung beleuchtete Geschichten, die oft übersehen werden, und feierte Vielfalt, Einheit sowie Offenheit für neue Perspektiven.

Internationale Filmkünstler:innen erhielten eine Plattform, um ihre bedeutungsvollen Geschichten einem breiten Publikum zu präsentieren und so den kulturellen Dialog zu fördern. Jeder Film bildete ein einzigartiges Fragment in einem größeren Mosaik menschlicher Erfahrungen. Aus über 100 Einreichungen wählte das Programmteam insgesamt sieben Kurzfilme aus. Dabei legte es besonderen Wert auf eine vielfältige und sorgfältig zusammengestellte Auswahl, um ein reichhaltiges Filmerlebnis zu ermöglichen und den künstlerischen Ausdruck in all seinen Facetten zu würdigen.

Die Eventorganisation

Die Planungsphase des Festivals lieferte den Studierendenwertvolle Einblicke, welche Faktoren ein Event dieser Größenordnung erfolgreich machen. Schon früh wurde ihnen bewusst, dass eine klare und ausgewogene Aufgabenverteilung das Rückgrat eines effizienten Workflows und reibungsloser Abläufe bildet. Ebenso entscheidend waren regelmäßige Abstimmungen innerhalb der einzelnen Teams sowie die bereichsübergreifende Kommunikation, die eine gemeinsame Ausrichtung, schnelle Problemlösungen und eine konsistente Vision während der gesamten Planung sicherstellten. 

Diese Struktur bildete die Grundlage für die sorgfältige Zusammenstellung des Filmprogramms. Dabei lag besonders der Fokus auf Werke, die künstlerische Qualität mit inhaltlich bedeutsamen Botschaften im Sinne des Festival-Mottos verbinden. Die Filmauswahl regte die Besucher:innen zu intensiven Gesprächen und zur Auseinandersetzung mit den Inhalten an, wodurch deutlich wurde, dass Austausch und Reflexion wichtige Elemente für die Zuschauer:innen sind – auch für kommende Ausgaben. Insgesamt zeigte die Planungsphase, wie ein engagiertes, leidenschaftliches Team ambitionierte Ziele in greifbare Ergebnisse umsetzt – bis hin zu einer ausverkauften Veranstaltung.

Die Studierenden holten sich Unterstützung von lokalen Unternehmen, um das Festival zu realisieren: Hauptsponsoren waren die Raiffeisen Bezirksbank Kufstein, ÖH, Kufsteinerland und Auerbräu. Zudem konnten sie weitere zahlreiche Partner für eine Tombola gewinnen, darunter: Spar, Veríval, Unité Print, Sportgummi, Vitus und Urban, Arte Hotels sowie die Festung Kufstein. Dank dieser Förderungen blieb das Festival für alle zugänglich und konnte unabhängige Filmprojekte weiterhin ohne kommerzielle Einschränkungen präsentieren.

Auszeichnungen, Filmvorführungen und Publikumsbeteiligung

Das Abendprogramm gliederte sich in zwei Filmblöcke mit einer Pause, um den Gästen die Möglichkeit zu bieten, sich zu erfrischen und die Inhalte zu reflektieren. Eine Fachjury und das Publikum hatten die Möglichkeit aus dem Programm ihren Favoriten zu wählen:

  • Der Jury Award – nominiert von Barbara Huber, Michael Bischofer und Maximilian Eigentler – ging an Dinis M. Costa für den Film The Blue Frontier.
  • Der Community Award erhielt Néstor López und Carlos Valle Casas für Seeds from Kivu. 

Die Gäste konnten den Abend bei Snacks, Getränken, Tombola-Gewinnen und einer Afterparty mit zwei DJs ausklingen lassen – eine ideale Gelegenheit, Eindrücke auszutauschen und mit Filmkünstler:innen sowie anderen Besucher:innen ins Gespräch zu kommen.

Charity-Fokus – Der Erlös kommt Kufstein hilft! zugute

Als gemeinnützige Veranstaltung unterstützte das Festival die lokale Organisation Kufstein hilft!, die sich für Geflüchtete in und um Kufstein einsetzt. In enger Zusammenarbeit mit der Organisation suchte das Team des Kurzfilmfestivals Kufstein nach Möglichkeiten, einen konkreten Beitrag zu leisten – schließlich entschied man sich, die Einnahmen des Festivals dafür zu nutzen, ein Flüchtlingsheim mit Sportgeräten auszustatten, darunter ein Tischtennis-Set und weitere Materialien. Dank der großartigen Unterstützung durch das Publikum und die Partner:innen konnte das Team genügend Mittel sammeln, um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen.

 

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Dieser Artikel wurde von Studierenden des Vollzeit-Masterstudiengangs Sports, Culture & Event Management im Rahmen ihres Praxisprojekts verfasst.