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Praxisprojekte an der FH Kufstein Tirol: Lernen, erleben, wachsen

  • 31.08.2025
  • Allgemein
Zwei Studierende und eine Lehrende arbeiten mit Laptops und Unterlagen in der Aula der FH Kufstein Tirol.
© FH Kufstein Tirol

Rasende Reporterinnen unterwegs – Zwei Studierende der FH Kufstein gemeinsam mit „Frau Kolumna“ auf dem Weg zur nächsten spannenden Geschichte.

Praxisnah, fordernd und voller Möglichkeiten: Studierende der FH Kufstein Tirol übernehmen im Rahmen ihrer Praxisprojekte reale Aufgaben – und wachsen dabei über sich hinaus. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der Praxisprojekte beim Studiengang Marketing und Kommunikationsmanagement (MKM).

Einmal Praxis bitte. An der FH Kufstein Tirol sind Praxisprojekte ein zentraler Bestandteil vieler Studiengänge. Im Sommersemester 2025 teilte man erneut zahlreiche Studierende für die Dauer eines Semesters echten Projektaufträgen zu. Ob extern für Unternehmen oder intern an der Hochschule – die Studierenden arbeiteten ab März in Teams an realen Aufgabenstellungen. Ziel war es, praktische Erfahrungen zu sammeln, theoretisches Wissen anzuwenden und den Schritt in die Arbeitswelt aktiv zu gestalten.

Projektstart und erste Schritte

Am 7. März 2025 fiel der Startschuss für die Praxisprojekte mit einer virtuellen Kick-Off-Veranstaltung. Dabei erhielten alle teilnehmenden Studierenden grundlegende Informationen zum Ablauf, zur Betreuung und zu den Bewertungskriterien. Im Anschluss erhoben sie per digitaler Abfrage Projektpräferenzen und persönliche Kompetenzen. Die Projektgruppen formierten sich auf Basis dieser Angaben und starteten in die eigenverantwortliche Zusammenarbeit.

Struktur trifft Selbstverantwortung

Nach der Gruppeneinteilung nahmen die Studierenden Kontakt mit ihren betreuenden Ansprechpersonen auf und knüpften erste Verbindungen zu ihren Partnerunternehmen oder internen Auftraggeber:innen. Es galt, Aufgabenbereiche abzustimmen, Erwartungen zu klären und die Arbeitsstruktur zu definieren. Ab diesem Zeitpunkt organisierten die Studierenden ihre Projektarbeit selbstständig – mit regelmäßigen Teamtreffen, Abstimmungen mit den Projektpartner:innen sowie gezielter inhaltlicher Arbeit.

„Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Deadlines zu setzen und professionell zu kommunizieren“, berichtet Verena Praschberger, Studentin im vierten Semester des Studiengangs MKM. Ihre Kollegin Julia Marx ergänzt: „Es war unglaublich bereichernd, eigene Themen zu entwickeln und kreativ umzusetzen – das hat mir gezeigt, wie viel Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum in unserem Berufsfeld steckt.“

Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Deadlines zu setzen und professionell zu kommunizieren.

Verena Praschberger

Studentin aus dem Studiengang Marketing & Kommunikationsmanagement

Praxis erleben – Woche für Woche

Der Projektzeitraum erstreckte sich von März bis Mitte Juli. Insgesamt investierten die Studierenden 120 Stunden in ihre Projekte – von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zur finalen Präsentation. Dabei kommen vielfältige Themenfelder zum Tragen: von Kommunikationsstrategien über Marketingkampagnen bis hin zu kreativen Konzepten im Bereich Content Creation oder Eventorganisation und noch vieles mehr. Theorie und Praxis verzahnen sich auf natürliche Weise.

Auf dem Weg zum Finale: Die EXPO naht

Zur Mitte des Semesters präsentierten alle Projektteams ihre Zwischenstände, erhielten Feedback und justierten ihre Arbeitsprozesse. Der offizielle Projektabschluss fand am 11. Juli 2025 mit der großen Online-EXPO statt. Dort stellten die Studierenden ihre Projektergebnisse öffentlich vor – sowohl vor dem Hochschulpublikum als auch vor beteiligten Unternehmen und Auftraggeber:innen.

„Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Arbeit vorzustellen und zu sehen, was auch die anderen Projektgruppen auf die Beine gestellt haben“, sagt Julia Marx.

Abgabe und Dokumentation

Zum Semesterende verfassten die Teams eine umfassende Projektdokumentation. Diese enthielt eine strukturierte Darstellung des Projektverlaufs, zentrale Ergebnisse sowie ausgewählte Materialien zur Veranschaulichung – z. B. Pressebeiträge, Testimonials, Bilder oder kurze Videos. Die vollständige Abgabe erfolgte digital über Moodle.

Es war unglaublich bereichernd, eigene Themen zu entwickeln und kreativ umzusetzen – das hat mir gezeigt, wie viel Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum in unserem Berufsfeld steckt.

Julia Marx

Studentin aus dem Studiengang Marketing & Kommunikationsmanagement

Was muss bis Projektende erledigt sein?

Damit das Praxisprojekt erfolgreich und positiv abgeschlossen werden kann, gilt es, mehrere zentrale Meilensteine zu erreichen. Die FH Kufstein Tirol stellt dafür klare Kriterien und Abgabetermine zur Verfügung. Diese Checkliste hilft, den Überblick zu behalten:

Checkliste zum erfolgreichen Projektabschluss

Projektorganisation & Durchführung (55 %)

  • Zieldefinition und Aufgabenteilung im Team
  • Aktive Kommunikation mit Coach und Auftraggeber:in
  • Hohe Eigenverantwortung und Organisation
  • Nachweisbare Zielerreichung (Inhalt, Zeitrahmen, ggf. Budget)
  • Proaktives Engagement im gesamten Projektverlauf
  • Positive Rückmeldung durch Auftraggeber:in (Feedback-Umfrage)

Präsentationen (15 %)

  • Zwischenpräsentation im Mai: 10-minütiger Vortrag + 5 Minuten Diskussion
  • Projektstatus, Herausforderungen & Ausblick präsentieren
  • Teilnahme an der Online-EXPO am 11. Juli 2025

Projektdokumentation (30 %)

  • Vollständiges Projekthandbuch für den Coach
  • Endbericht für den Auftraggeber (je nach Briefing)
  • Zusatzmaterialien: Pressebeitrag, Testimonial (ca. 150 Wörter), aussagekräftige Fotos/Grafiken, 15 Sekunden-Video
  • Einverständniserklärung für Veröffentlichung (vom Auftraggeber)
  • Fristgerechte Abgabe aller Materialien über Moodle bis spätestens 18. Juli 2025

Fazit: Lernen mit Wirkung

Die Praxisprojekte an der FH Kufstein Tirol ermöglichen es den Studierenden, ihre Fähigkeiten in einem geschützten, aber realitätsnahen Rahmen zu erproben und weiterzuentwickeln. Eigenverantwortung, Teamarbeit und konkrete Projektarbeit bereiten gezielt auf zukünftige berufliche Anforderungen vor – praxisnah, professionell und mit Perspektive.