HLW Kufstein bringt frischen Wind in Resilienten Tourismus
- 09.08.2025
- Forschung
Die Schülerinnen der Klasse 4D der HLW Kufstein gemeinsam mit ihrem Lehrer Peter Wachter sowie Lea Carnuth (rechts) aus dem Projektteam.
Ende Juni 2025 war die Klasse 4D der HLW Kufstein an der Hochschule zu Besuch, um das Interreg-Projekt Resilienter Tourismus kennenzulernen. Dabei erkundeten die Schülerinnen das Online-Dashboard des Resilienz-Index – ein Tool, das zeigt, wie sich die Resilienz touristischer Regionen messen und sichtbar machen lässt.
Am 25. Juni 2025 war die Klasse 4D der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) Kufstein gemeinsam mit ihrem Lehrer Peter Wachter und Esther Jennings von der Euregio Inntal zu Gast an der FH Kufstein Tirol. Ziel des Besuchs war es, einen vertieften Einblick in das Interreg-Projekt Resilienter Tourismus zu erhalten. Die Klasse brachte bereits ein besonderes Interesse an den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit – Themen, die auch im Forschungsprojekt eine zentrale Rolle spielen und großes Interesse weckten.
Nach einer Einführung in die Projektziele, Partnerorganisationen und bisherigen Aktivitäten stand vor allem eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Was bedeutet Resilienz im Tourismus – und wie lässt sie sich messen? Antworten lieferte das Online-Dashboard des Resilienz-Index, ein digitales Analysewerkzeug zur Bewertung der Widerstandsfähigkeit touristischer Regionen.
Interaktive Dashboard-Rallye mit Aha-Momenten
In Kleingruppen machten sich die Schüler:innen auf, das Online-Dashboard bei einer interaktiven Rallye zu erkunden. Anhand konkreter Daten beantworteten sie dabei zehn vertiefende Fragen – spielerisch, aber mit inhaltlichem Tiefgang. Als zusätzlicher Anreiz wartete auf die Gruppe mit den meisten richtigen Antworten ein Gutschein für eine Eisdiele.
Schülerinnen der HLW Kufstein arbeiteten aktiv bei der Gruppenarbeit zusammen.
Im Anschluss war Kreativität gefragt: Aufbauend auf den zuvor gewonnenen Erkenntnissen zog jede Gruppe zwei Tourismusverbände aus den Projektregionen Salzburg, Tirol und Oberbayern. Auf Basis der Dashboard-Daten gestalteten sie ein informatives Flipchart, das zentrale Kennzahlen, Stärken und Herausforderungen der jeweiligen Regionen veranschaulichte. Die entstandenen Arbeiten wurden anschließend gegenseitig bewertet und die Gruppe mit dem überzeugendsten Flipchart konnte ebenfalls einen Eis-Gutschein gewinnen.
Frischer Input von der nächsten Generation
Zum Abschluss des Besuchs füllten die Schüler:innen einen strukturierten Feedbackfragebogen zum Online-Dashboard aus. Ihre ehrlichen und differenzierten Rückmeldungen lieferten dem Projektteam wertvolle Hinweise, mit denen das Tool in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit, Verständlichkeit und Relevanz weiterentwickelt werden kann.
Die Schüler:innen wurden aktiv eingebunden und profitierten von einer Kombination aus fachlichem Input, interaktiven Übungen sowie kreativem Arbeiten. Dadurch zeigte sich deutlich, dass das Thema Resilienz im Tourismus nicht nur hochaktuell ist, sondern junge Menschen auch motiviert, aktiv mitzudenken und mitzugestalten. Dadurch wurde der Besuch zu einem vollen Erfolg – sowohl für die Schulklasse als auch für das Projektteam.
Links:
- Resilienter Tourismus | Forschungsprojekt
- Resilienz-Index | Website
- Höhere Lerhranstalt für wirtschaftliche Berufe | Website