Die Studierenden mit Prof. (FH) Dr. Georg Konrad im AKW Zwentendorf
Die Studierenden mit Prof. (FH) Dr. Georg Konrad im AKW Zwentendorf

Kernfusion, Energiehandel und das sicherste Atomkraftwerk der Welt

23.05.2017 |
Allgemein
Die Studierenden des Masterstudiengangs Europäische Energiewirtschaft haben während ihrer Studienreise drei Stationen besucht: Von München ging es über Salzburg ins niederösterreichische Zwentendorf.

Die Kernfusion ist ein alter Traum der Menschheit: Mehr Energie herauszubekommen als hineinzustecken. Aktuell scheint das, noch lange ein Traum zu bleiben. Das ist das Fazit, das die Studierenden nach dem Besuch des Kernfusionsreaktors am Max-Plank-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München zogen. Einen Live-Einblick in den Energiehandel bekam die Studienreisegruppe in Salzburg. Im Rahmen einer Führung bei der Salzburg AG kamen sie durch den Trading Floor, an dem Strom und Gas für Österreich gehandelt werden. Zum Abschluss der Reise besuchten die Studierenden in Begleitung von Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Georg Konrad das AKW Zwentendorf in Niederösterreich, das sicherste Atomkraftwerk der Welt. 50,47 Prozent der österreichischen Wahlberechtigten sprachen sich 1978 in einer Volksabstimmung gegen die Inbetriebnahme aus. Das AKW ging nie in Betrieb. Strom wird in Zwentendorf 35 Jahre danach dennoch produziert, allerdings umweltfreundlicher, mit einer Photovoltaik-Anlage.