Das Team Austria (v.l.): Gabriel Schneider von der Universität Salzburg, Lisa-Maria Hirtenlehner von der FH Kufstein Tirol, Organisationshelfer und Absolvent der FH Kufstein Tirol Domink Sandler mit Michael Nader von der Universität Wien
Das Team Austria (v.l.): Gabriel Schneider von der Universität Salzburg, Lisa-Maria Hirtenlehner von der FH Kufstein Tirol, Organisationshelfer und Absolvent der FH Kufstein Tirol Domink Sandler mit Michael Nader von der Universität Wien

In Griechenland den Geist von Olympia schnuppern

22.11.2017 |
Allgemein
Bei der IOA-Session for Young Participants treffen sich jedes Jahr junge Sportbegeisterte aus aller Welt. Beim Austausch über die olypmischen Werte war dieses Jahr auch eine Studierende der FH Kufstein Tirol dabei.

Wo könnte man die Ziele und Aufgaben der Olympischen Spiele besser verstehen lernen, als an ihrem Ursprungsort im antiken Olympia? Vom 17. Juni bis 1. Juli 2017 fand genau dort die International Session for Young Participants der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) statt. Das IOA lädt jährlich rund 200 motivierte, junge Menschen, Studierende und AthletInnen, Mitglieder der Komitees, aus 100 Ländern dazu ein und macht sie in Griechenland mit den Zielen und Aufgaben der Olympischen Bewegung vertraut.

Theorie und Praxis an antiken Wettkampfstätten

Lisa-Maria Hirtenlehner, Masterstudentin Sport-, Kultur & Veranstaltungsmanagement an der FH Kufstein Tirol, hat sich über das Österreichische Olympische Comité beworben und die Zusage für die Übernahme aller mit der Reise verbundenen Kosten bekommen. Das Motto der diesjährigen IOA-Session for Young Participants war „Governance in Sport and the Olympic Movement”.

In Vorlesungen und Gruppendiskussionen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Themen rund um Sport und Kultur behandelt. Ein Thema waren die Teilnahmebedingungen für AthletInnen und Verbände sowie Hintergründe zu Verträgen. Neben der Theorie haben sich die jungen Frauen und Männer auch die antiken Wettkampfstädte Olympia, Athen und Delphi besichtigt sowie Wettkämpfe ohne Messung ausgetragen. Auch bei Tanz und Gesang stand der Spaß im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Teilnahme ist an Bedingungen geknüpft und nur einmal möglich

Die Erwartungen bei Lisa-Maria Hirtenlehner waren hoch: „Am interessantesten war für mich der Austausch mit Menschen aus aller Welt“. Wer einmal dabei war und wem es gut gefallen hat muss nur einen Wehrmutstropfen schlucken: Die Teilnahme ist auf einmal beschränkt. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zwischen 20 und 35 Jahre sein, ein sportrelevantes Studium absolvieren sowie sehr gute Englisch- oder Französischkenntnisse nachweisen. Außerdem sind das Interesse für die Olympische Bewegung und aktuelle Fragen des internationalen Sports sowie die Konzeptionierung und Umsetzung einer Projektarbeit Voraussetzung für die Teilnahme.

Auch nach der Session for Young Participants wird die Bereitschaft vorausgesetzt für die ÖOA als AnsprechpartnerIn zur Verfügung zu stehen und mitzuhelfen, den Olympismus in Österreich zu verbreiten. „Was ich in Griechenland erlebt habt, hat mich überzeugt. Den Spaß am olympischen Gedanken gebe ich gerne an zukünftige Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter“, so Lisa-Maria Hirtenlehner.