Die Incoming-Studierenden mit den AuftraggeberInnen sowie FH-Rektor Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller und dem Studiengangsleiter Prof. (FH) DDr. Mario Situm der FH Kufstein Tirol.
FH Kufstein Tirol
Die Incoming-Studierenden mit den AuftraggeberInnen sowie FH-Rektor Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller und dem Studiengangsleiter Prof. (FH) DDr. Mario Situm der FH Kufstein Tirol.

Abschlusspräsentation zur Veranstaltung „Case studies in innovation“

04.02.2020 |
Allgemein
Die Veranstaltung im Rahmen des International Program der FH Kufstein Tirol fand zum fünften Mal statt. Incoming-Studierende aus unterschiedlichen Nationen stellten in Gruppen praktische Problemstellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden vor.

Ziel der Veranstaltung „Case studies in innovation“ ist es, dass Studierende - welche ihr Auslandssemester an der FH Kufstein Tirol absolvieren - eine praktische Problemstellung aus der Region bearbeiten und versuchen innovative Ansätze zur Lösungsfindung anzuwenden. Die Schwerpunkte der aktuellen Veranstaltung lagen in den Themenbereichen Mobilität & Verkehr und Tourismus. Die StudentInnen präsentierten die Ergebnisse ihrer Erhebungen einer Fachjury, welche sich aus Mag. Thomas Ebner und Fiona Aschenbrenner, MA - beide Stadtmarketing Kufstein - und Dipl.-Ing. Tin Muskardin, stellvertretender Leiter Navigationsdienste der DLR GfR - ein Unternehmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. - zusammensetzte. Begleitet wurde die Veranstaltung vom Rektor der FH Kufstein Tirol Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller und dem Studiengangsleiter Prof. (FH) DDr. Mario Situm.

Akzeptanz von Drohnen

Der Begriff „Drohnen“ hat aus aktueller Sicht eine negative Assoziation, weil diese nach Ansicht der Allgemeinheit eher für kriegerische Auseinandersetzungen eingesetzt werden und es in der Vergangenheit beim Drohneneinsatz zu Sicherheitsproblemen im Luftverkehr kam. In der Realität ist dies jedoch bei Weitem nicht der Fall. Drohnen können vielseitig eingesetzt werden, wie beispielsweise in der Forstwirtschaft, bei Rettungseinsätzen, Transporten etc. Sie werden in der Zukunft viele Tätigkeiten für den Menschen vereinfachen und im täglichen Leben unterstützen. Die Studierenden analysierten mögliche Anwendungsfelder und stellten ausgewählte Ansätze vor, um die Akzeptanz von Drohnen bei der Bevölkerung zu steigern.

Big Data Analytics für KMU

Das Thema „Big Data Analytics“ als Teilbereich von Industrie 4.0 ist in der KMU(Kleine und Mittlere Unternehmen)-Landschaft noch nicht angekommen. Diese wären insbesondere für diese Unternehmensgruppen hilfreich, da hierin enorme Potenziale für die Nutzung von Informationen für strategische und taktische Entscheidungen liegen, welche auf Grund des fehlenden Wissensstandes und der fehlenden Kapazitäten nicht umfassend genutzt werden. Die Studierenden analysierten Möglichkeiten – vor allem in finanzieller Hinsicht – für KMU, damit Big Data Analytics eine höhere Verbreitung erlangen kann. Dabei legten sie den Hauptfokus ihrer Analysen auf EU Förderungen, welche die Entwicklung und Implementierung von Data-HUBs, die die Datensammlung an unterschiedlichen Orten aufbewahren können, fördern.

Regionaler Tourismus & Region Kufstein als attraktiver Arbeitgeber

Der Tourismus spielt in der Region Kufstein eine bedeutende Rolle, hierfür analysierten die StudentInnen wie man Tourismus nachhaltiger gestalten könnte. Dabei wurden Beispiele von touristischen Destinationen herangezogen und versucht, die dort angewandten Ansätze auf Kufstein zu übertragen. Zwei Gruppen haben sich mit der Attraktivität von Kufstein als Arbeitsort für nicht-deutschsprachige Studierende aus dem Ausland beschäftigt. Im Rahmen von Erhebungen bei internationalen Studierenden wurden einige interessante Erkenntnisse aufbereitet und Empfehlungen zur Erhöhung der Attraktivität als Arbeitsstandort ausgearbeitet.

Insgesamt konnten die Studierenden somit interessante Impulse liefern, welche von den AuftraggeberInnen bei der Weiterentwicklung der Problemstellungen berücksichtigt werden können. Der Rektor zieht ein positives Resümee: „Die Studierenden haben sich im Rahmen der Bearbeitungsphase in die Themenfelder eingearbeitet und sind mit den AuftraggeberInnen in Interaktion gegangen. Damit konnte ein hoher Praxistransfer ermöglicht werden, sodass neben fachlichen Know-How auch interpersonelle Skills vermittelt werden konnten.“