Dipl.-Ing. Mag. Peter J. Zehetner

Absolvent Jg. 2010 sowie Assistent der Geschäftsführung und Handlungsbevollmächtigter Tauerngasleitung GmbH

Die Europäische Energiewirtschaft ist meines Erachtens einer der spannendsten Wirtschafts-bereiche und wird in Zukunft noch stark an Bedeutung gewinnen.
  • Warum haben Sie sich für den Master-Studiengang Europäische Energiewirtschaft entschieden? Was macht ihn für Sie besonders?
    Die Europäische Energiewirtschaft ist ein sehr spannendes, aber auch komplexes und interdisziplinär stark vernetztes Gebiet. Das Curriculum des Master-Studiengangs verspricht einen umfassenden Einblick in sämtliche relevante Teilbereiche und kombiniert Recht, Wirtschaft und Technik in besonders interessanter und herausfordernder Weise. Den Studiengang zeichnen für mich bisher insbesondere die praxisnahe Ausbildung und die Befassung mit allen aktuellen Themen und Fragestellungen der Europäischen Energiewirtschaft aus.

 

  • Welche Lehrveranstaltungen haben Sie bisher besucht und was haben Sie dabei gelernt?
    Ich habe bisher beinahe alle Lehrveranstaltungen der ersten beiden Semester besucht und bin sehr zufrieden mit den gebotenen Lehrinhalten und Vortragenden. Aufbauend auf ein Grundverständnis der Europäischen Energiewirtschaft bzw. der dafür relevanten Teilbereiche konnte ich mein Wissen unter anderem in der Technik (z.B. Infrastruktur, Energieerzeugungsanlagen), dem Europäischen Energierecht, Energiemärkten und Regulierung sowie in den für die Energiewirtschaft relevanten Themen der Betriebswirtschaftslehre und der Strategieentwicklung vertiefen.
     
    Besonders interessant sind die fast ausschließlich aus der Praxis kommenden Lehrveranstaltungsleiter, die ihre umfassenden und aktuellen Erfahrungen in den Unterricht einbringen können.

 

  • Haben Sie bereits an einem FH-Projekt mitgearbeitet? Worum ging es dabei? Was haben Sie dazu beigetragen?
    In einer Vielzahl von Lehrveranstaltungen stehen auch Gruppenarbeiten und die Zusammenarbeit bei kleineren Projekten im Vordergrund. Die Aufgabenstellungen sind dabei vielfältig: von der Projektentwicklung von Energieanlagen – wie z. B. der Planung von Leitungen oder einer Müllverbrennungsanlage – bis hin zur Entwicklung von Unternehmensstrategien oder der Bewertung von Unternehmen. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch unter den Studenten und Vortragenden sowie die gemeinsame Diskussion gestalten diese Gruppenarbeiten sehr spannend und lebhaft.

 

  • Inwieweit ist es Ihrer Meinung nach möglich, Job, Studium und Privatleben zu vereinbaren?'
    Die Kombination dieser drei Lebensbereiche stellt eine besondere Herausforderung dar und sollte nicht unterschätzt werden. Gerade bei einer über das normale Stundenmaß hinausgehenden Tätigkeit ist dies nicht immer einfach. Aufgrund der geblockten Präsenzphasen ist jedoch eine gute Planung der Studienphasen möglich und man kann – entsprechendes Verständnis und Entgegenkommen von Arbeitgeber und Familie vorausgesetzt – das Studium durchaus effizient betreiben. Die interessanten und praxisnahen Themen und Vortragenden sind dabei eine gute Entschädigung für die Anstrengungen.

 

  • Welche Karrierechancen erwarten Sie sich durch Ihr Master-Studium?
    Für mich steht die eigene Weiterbildung und -entwicklung im Vordergrund. Die Europäische Energiewirtschaft ist meines Erachtens einer der spannendsten Wirtschaftsbereiche und wird in Zukunft noch stark an Bedeutung in Wirtschaft, Technik, Recht und Politik gewinnen. Die umfassende und praxisnahe Ausbildung soll für mich persönlich eine solide Grundlage für eine spätere Tätigkeit im Management bilden, um dabei aktiv die zukünftige Europäische Energiewirtschaft mitgestalten zu können.