Eva-Maria Perner

Absolventin Jg. 2009

Etwas gewöhnungsbedürftig schien mir die Kombination von Sport und Kultur zu sein [...] Gerade das macht mittlerweile diesen Studiengang für mich besonders.
  • Warum haben Sie sich für den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang „Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement“ entschieden? Was macht ihn für Sie besonders?
    Ich wollte mich beruflich umorientieren und mein Interesse an Kultur und Musik zum Beruf machen. Für mich kam nur ein berufsbegleitender Fachhochschulstudiengang in Frage und so fiel meine Wahl auf das Angebot der FH Kufstein. Etwas gewöhnungsbedürftig schien mir die Kombination von Sport und Kultur zu sein, und ich konnte mir nicht vorstellen, welche Überlegung hinter der Verbindung dieser beiden unterschiedlichen Bereiche stand. Gerade das macht mittlerweile diesen Studiengang für mich besonders, da ich finde, dass die unterschiedlichen Herangehensweisen im Sport- und Kulturmanagement einen umfangreicheren und kritischeren Blick auf das Management gewähren. Ich denke dieser Ansatz lässt uns viel offener mit den unterschiedlichen Managementtechniken umgehen, eröffnet die Möglichkeit, die jeweiligen positiven Aspekte herauszunehmen, zu kombinieren und vielleicht auch mit einer Portion Kreativität künftige Managementaufgaben zu lösen.
  • Welche Lehrveranstaltungen haben Sie bisher besucht und was haben Sie dabei gelernt?
    Am Beginn des Studiums lag der Fokus auf den wirtschaftlichen und rechtlichen Grundfertigkeiten und den Sprachen Englisch und Spanisch. Im Großen und Ganzen sollte es mir dadurch möglich sein, die richtigen Entscheidungen bei einem Vertragsabschluss zu treffen. Ich kenne die unterschiedlichen Formen von Gesellschaften, deren Vor- und Nachteile und mir sind die Möglichkeiten zur Haftungsminimierung bei Veranstaltungen bewusst. Ich verfüge über wirtschaftliche Kenntnisse im Bereich der Bilanzierung, des Controlling, der Unternehmensfinanzierung und der Investitionsplanung. Des Weiteren weiß ich, nach welchen Gesetzen der Markt funktioniert und welche Marketingstrategien, Anforderungen und Herausforderungen des Projektmanagements es gibt. Ich habe gelernt wissenschaftlich zu arbeiten, kenne die Theorien und Methoden von Kultur- und Sportwissenschaften und weiß, welche Ziele und Handlungsstrategien im Kultur- und Sportmanagement verfolgt werden.
  • Haben Sie bereits an einem FH-Projekt mitgearbeitet? Worum ging es dabei? Was haben Sie dazu beigetragen?
    Unser Projekt in diesem Semester umfasst die Erstellung eines Konzeptes zu Sponsoringpackages und Budgetierung für ein nachhaltiges und wiederholbares Event in der Votivkirche in Wien. Anhand eines unkonventionellen Konzertes soll Geld für die Renovierung der Kirche aufgetrieben und die Votivkirche als einzigartige Eventlocation positioniert werden. Ich hatte die Aufgabe der Projektleitung, der Koordinierung, der Teamführung und -motivation.
  • Inwieweit ist es Ihrer Meinung nach möglich, Job, Studium und Privatleben zu vereinbaren?
    Einfach ist es nicht, diese drei Dinge unter einen Hut zu bekommen. Aber mit einer zielstrebigen Herangehensweise, der wundervollen Unterstützung meines Freundes, Verständnis des Arbeitgebers und Flexibilität bezüglich der Arbeitszeiten ist es möglich, alles zu koordinieren.
  • Welche Karrierechancen erwarten Sie sich durch Ihr Bachelor-Studium?
    Ich gehe davon aus, dass es mir durch die vielseitige Ausbildung möglich ist, einen entsprechenden Job zu finden. Momentan spiele ich mit dem Gedanken, mich selbstständig zu machen. Aber ich bin natürlich auch offen für alle Arten der Kulturarbeit. Ich denke, dass dieses Studium einige Möglichkeiten bietet, in einem vielseitigen und spannenden Tätigkeitsfeld zu agieren – sowohl national als auch international. Mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein, dem erworbenen Fachwissen und der Offenheit, sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen, wartet sicher eine aufregende Karriere auf die AbsolventInnen des Studiums SKVM.